Hosting the Hosts

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00:00:00: Herzlich willkommen zu unserem Talk, der Spiritosenmarkt am Puls der Zeit.

00:00:06: Ich möchte auch euch recht herzlich begrüßen!

00:00:09: Wir freuen uns über jeneste die noch dazustoßen.

00:00:13: wir würden damit beginnen.

00:00:14: darf ich euch bitten dass ihr euch in eigenen Warten ganz kurz vorstellt.

00:00:17: das läuft immer am besten bitte.

00:00:20: mein Name ist Daniel Rötlisberger von der Begrindestilerie klassischer Einsteiger und Liebhaber.

00:00:29: Sorten reinen Frucht brennen, alte Sorten.

00:00:33: Sprung Speziarara wird destillieren klar und ehrlich geradeaus ohne Ausflüchte.

00:00:42: Halle Illi von der Maurice Richard GmbH.

00:00:46: Wir sind in Schaffhausen zu Hause.

00:00:48: Wir brennens seit dem Jahr zwei Tausend Fünfzehn dort in einem Kleinbetrieb.

00:00:52: Familienbetrieb weltbekannte Brände wie den Falcochin Ähnlich wie du es gerade gesagt hast, versuchen das auch in einem ehrlichen Handwerk zu machen.

00:01:02: Alles aus Handarbeit und hohe Qualität.

00:01:05: Ja Patrick Braun ich bin kein Produzent.

00:01:07: Ich bin Chef-Redakteur von Trinksmagazin Schweiz und Schweizer spiritosen Sommelier und freue mich dass ich hier sein darf.

00:01:15: Sehr schön!

00:01:16: Wie ihr seht nicht nur Produzenten.

00:01:18: wir versuchen natürlich das von mehreren Seiten zu betrachten Ausseiten der Prämierung, ausseiten des Magazins Und wir haben uns im Vorfeld schon ein bisschen Themen zurechtgelegt und ich würde sehr gerne damit starten mit den Themen, die wahrscheinlich für die Leute unten und die Leute oben die höchste Relevanz haben.

00:01:38: Marktentwicklung- und Konsumverhalten Wenn nicht gleich an Sie losgehen, Rafailli.

00:01:44: Sie sprechen von bewussterem Konsum bei jungen Zielgruppen.

00:01:48: Was bedeutet das denn konkret für die Produktentwickling?

00:01:52: Und merken Konsumenten diesen Unterschied in Glas?

00:01:56: Also was wir festgestellt haben seit wir begonnen haben, ist der Konsum ist grundsätzlich rückläufig.

00:02:03: Wenn man einfach eine Marke ein neues Produkt rausbringt, dann ist es schwieriger das in die Regale zu kriegen und einen Mann zu bekommen.

00:02:11: Deswegen haben wir jetzt hinsichtlich der Frage wie jung haben wir eigentlich begonnen um die Entwicklung ganzheitlich abzuendern?

00:02:20: Wir gehen nicht mehr her und tüfteln selber komplett in Isolation sondern wir haben Zielgruppen, die von uns Produkte im frühen Stadium erhalten.

00:02:31: Die geben uns Feedback – wir füttern das auch in unser System, das wir entwickelt haben und das hilft uns dann aufgrund des Feedbacks, die Rezeptur anzupassen und wieder ein neues Sample zu schicken.

00:02:41: Einfach nur Hochprozentiges rauszuschießen, das macht momentan leider gar keinen Sinn am Markt.

00:02:47: Der Konsum ist ganz klar rückläufig!

00:02:49: Also wenn ich Sie richtig verstehe, Sie haben einen inneren Circle, einen Kreis von Beta-Testern der Ihnen Feedback gibt zu neuen Entwicklungen.

00:02:58: Genau und da sind wir auch immer auf der Suche nach neuen Leuten.

00:03:01: also wenn es Leute gibt die da gerne dabei wären dann gibt's auch wunderschöne Geschenke am Ende des Jahres wenn man da dabei ist Und wir geben dieses Feedback rein in mittlerweile ein KI System das wir entwickelt haben dass unsere Rezepturen alle kennt etc.

00:03:14: dass dann uns dabei hilft, dieses Feedback wieder in konkrete Produktanpassungen umzumönzen.

00:03:20: Und das gehe ich davon aus ist breit abgesichert und abgesetzt.

00:03:24: Das sind Endkonsumenten, das sind Barkeeper oder es ist jeweils pro Konsumkanal separat?

00:03:31: Nein wir machen keine Segmentierung der Produkte auf einen Fall wie zum Beispiel jetzt für Bars.

00:03:37: Wir versuchen immer breite Produkte hinzubekommen die breit funktionieren und entsprechend ist unsere Peer-Gruppe, die wir da haben auch sehr breit abgestützt.

00:03:46: Wir sind insbesondere immer daran am Schauen dass wir früh achtzehn bis zwanzig Jahre gereinbekommen um eben diese Trends zu verstehen.

00:03:53: Die verstehen am besten was visuell funktioniert, was geschmacklich funktioniert.

00:03:57: jetzt haben wir zum Beispiel sehr starke Rückmeldungen gekriegt und Geschmack gerade aus der Gruppe und werden da anfangs nächstes Jahr wahrscheinlich wenn wir durch kommen ein neues Produkt dann lassieren.

00:04:08: Sehr schön!

00:04:11: Da Herr Rötlesberger, lieber Dani.

00:04:12: Erkennen Sie auch schon ein bisschen?

00:04:15: Ich weiß du bist Brenner mit Leib und Seele Und du betonst

00:04:19: die

00:04:20: ehrlichen Edelbrände Die ehrliche Obstbrände.

00:04:23: Wie kommunizierst Du den Qualität und Handwerk an die Konsumenten?

00:04:28: Und ja grad auch Einsteiger die zum Beispiel zum ersten Mal sein Premium Produkt in der Hand halten.

00:04:35: wie machst Du das?

00:04:37: Ja, bei einer der wichtigsten Punkte ist Aufklärung, Bildung, Kontakt zum Konsumenten, Ehrlichkeit und Transparenz.

00:04:49: Und wir machen das im Prinzip ähnlich.

00:04:51: wenn wir ein neues Produkt entwickeln vielleicht nicht ganz so ausgereift oder in die Tiefe gehen.

00:04:58: Wir erlauben uns ab und zu mal auch auf die Intuition zu hören und probieren da einfach mal was.

00:05:06: Wir haben nicht den Anspruch, dass jedes Produkt für längere Zeit verfügbar sein muss.

00:05:13: Es gibt auch Einzelbatches und Kleinbatchen wo wir einfach mal was probieren.

00:05:18: Aber grundsätzlich ist es schon so.

00:05:21: der Markt ist rückläufig Und ich glaube ganz fest daran, dass saubere Produkte ehrliche Produkte die transparent kommuniziert werden das Tierfallgehaben wird.

00:05:33: Also das liegt in der Natur der Sache wenn man Klein haben wirklich unterwegs ist, dass etwas auch mal ausgehen darf.

00:05:39: Die Frage gleich an Herrn Idli – Ist das bei euch so oder ist es nicht vorgesehen, dass ein Produkt, wenn's aus ist, aus ist?

00:05:47: Also wir haben die saisonalen Produkte und dort ist das genauso.

00:05:50: Und die entwickeln werden natürlich dann auch nicht gleich sofistiziert.

00:05:53: Das fand ich sehr schön.

00:05:55: Patrick, wie du gesagt hast mit der Intuition arbeiten, da machen wir das auch so.

00:06:00: Dort passen wir das höchstens am nächsten Saison an.

00:06:02: Die gehen uns dann aus!

00:06:04: Aber was unser Ziel ist, ist eigentlich Marken aufzubauen die langfristig am Markt bestehen können.

00:06:10: Das zu unserer Hauptgeschäft sage ich mal eben wie Falco Cine Unicorn Cine Refal Vodka und so.

00:06:15: Und dort arbeiten wir ganz klar mit dem Ansatz dass es ein gewisses breites Publikum abholen muss damit das Produkt Sinn macht.

00:06:24: Also das heißt auch bei euch gibt's diese Limitierung bei verschiedensten sessionalen Sachen Patrick.

00:06:30: wenn ich dich jetzt hier ins Boot hole Dann reden wir doch von einem Selbstverständnis der Brenner.

00:06:38: Du hast aber beides im Blick, oder?

00:06:40: Du siehst sehr wohl die Erwartungen vom Konsumenten und das Selbstverständnis der Brenne.

00:06:48: Hast du das Gefühl es geht ab und zu auch auseinander oder ist das Deckungsgleich?

00:06:53: Also ganz spannend was beide gerade gesagt haben bestätigt eigentlich das was ich so spüre.

00:07:00: Ich sehe eine gewisse Diskrepanz zu drei Kernthemen eigentlich in der Spiritonsenbranche vermitteln.

00:07:09: Das eine ist ganz klar die Kommunikation, viele Brenner sind so in ihrer Leidenschaft zum Einmeischen, zum destillieren.

00:07:19: Vorlauf-Nachlauf das interessiert sicherlich die Geeks aber ich glaube die Geaks machen nicht den großen Markt aus Und wir müssen die bedienen, weil sie es auch wissen wollen.

00:07:31: Das ist natürlich ein gefälliger Nährboden für eine Wissensvermittlung und es freut einen, wenn einer zuhört, warum man das Herzstück so eng macht, weil dadurch ein entsprechender Brand kommt.

00:07:41: Aber ich glaube, die Kommunikation, die viele Brenner nicht transferiert bekommen, ist das eine... Wie schmeckt das?

00:07:52: Warum...?

00:07:53: kostet nicht dieses Destillat, sechzig Franken.

00:07:56: Und ich würde eher sagen wir müssten vielmehr auf den Fokus weg von fachlicher Diskussion mehr zu emotionaler Diskussionen und die Emotionen sind das was beim Kopf bleibt.

00:08:08: und wenn wir andere Magazine auf dem Schweizer Markt darüber schreiben dann sind es immer Emotionen die die Leser sehen wollen und ich glaube dass wäre wichtig wenn Brenner das auch in ihrer Distille Landschaft entsprechend kommunizieren.

00:08:24: Das zweite ist eine Erwartungshaltung und die Erwartungshaltung sehe ich sehr, sehr kritisch wenn wir durch Städte oder Dörfer gehen.

00:08:36: Wir sind heutzutage so schnell gewohnt dass alles verfügbar ist Und wer aber weiß was Obstbrände für eine Herausforderung haben?

00:08:45: Obst ist ein Lebensmittel.

00:08:47: Da gibt es mal mehr, mal weniger von.

00:08:49: Dieses Jahr ist glaube ich das erfolgreichste Apfel-Erntejahr seit Jahrzehnten weil der Sommer perfekt war unter Frühjahr und es nicht die Fröste gab.

00:08:58: aber wir müssen auch den Menschen erklären dass der Onlinehandel nicht repräsentativ ist für die Produzenten.

00:09:05: Es kann nicht das ganze Jahr immer etwas verfügbar sein sondern es ist auch durchaus möglich dass eine Charge mal aus ist und das finde Wenn das der Konsument versteht, hat einen viel größeren Mehrwert, dass etwas mal nicht mehr verfügbar ist.

00:09:21: Und das Dritte ist tatsächlich die Preiswahrnehmung.

00:09:26: Ich habe gerade die Sechzigfragen angesprochen.

00:09:29: Wir kennen uns auch sehr lange, wir wissen was es bedeutet.

00:09:33: Man ist ein zwei-Mann-Betrieb.

00:09:34: vielleicht ist man auch zu dritt?

00:09:36: Man muss ernten und seine Feldabpflege pflegen.

00:09:39: Man muss einmeischen das Brennen und die Nacharbeiten all das, was wir wissen, was ein schönes Distillat ausmacht.

00:09:46: Das ist intensiv mit Arbeitskraft hinterlegt und Arbeitskraft kostet Geld.

00:09:52: Und ich glaube, dass die Industrie durch ihre Preispolitik ein geistig verrücktes Wahrnehmen zu einer Preisgestaltung produziert.

00:10:04: Wenn nicht für einen Obstbrand, für einen guten Sechzig Franken verlangen muss und bekomme aber ein Massenprodukt ebenfalls im Regal für fünfundzwanzig Franken bis dreißig Franken dann muss ein Brenner das wiederum kommunizieren können.

00:10:18: Ich sehe hier sind die klaren Diskrebanzen aus meiner Sicht.

00:10:24: Du leitest hervorragend über in die nächste Frage.

00:10:27: Premiumisierung ist ja immer ein Thema vom Preis und wenn wir von sechzig Franken von einem Obstbrand reden, dann ist das wahrscheinlich jankt?

00:10:36: Und wenn wir Von Sechzigfranken von einem Chinn reden, wissen die Insider eigentlich hier auf der höheren Seite angelegt.

00:10:43: jetzt möchte ich die Frage auf den Tisch legen.

00:10:46: Premium boomt grundsätzlich obwohl Konjunktur ein bisschen schwächelt.

00:10:52: Was glaubt ihr, wann wird das Premium nur noch eine Marketing-Aussage?

00:10:58: Woran können Konsumenten den echten Qualität erkennen?

00:11:04: Also ich erkenne echte Qualität je weniger Zutaten hinten draufstehen also du hast vorhin im letzten Talk darüber gesprochen je mehr Enumon und Stabilisatoren und sonstige Dinge drin sind.

00:11:17: Gott sei Dank gibt's Die Etikettierpflicht bzw.

00:11:22: die Darstellungspflicht, je weniger draufsteht, desto sauberer ist es meistens oder stimme ich?

00:11:28: Da bin ich völlig einverstanden damit.

00:11:31: Ich würde nur sagen beim Chin da wäre ich ein bisschen vorsichtig.

00:11:34: auch da gibt es Premium versus nicht merkt man sehr schön daran ob er am nächsten Tag Kopfschmerzen hat beispielsweise.

00:11:41: Das ist ein guter Einwand.

00:11:43: Dann bitte bringen uns doch näher, wo liegt denn der Unterschied zwischen einem Premium Chin und einem normalen Chin?

00:11:51: Hier sind ja vor allem die Premium Brands vertreten muss man sagen.

00:11:54: Da kann man jetzt leider sehr schlecht im Vergleich machen indem man von Stand zu Stand geht Aber alle herzlich eingeladen beispielsweise bei uns da hinten mal kurz vorbei zu kommen Und den Falco Gin pur zu trinken.

00:12:06: Wir empfehlen dem Falco Chin immer pur zu Trinken.

00:12:08: Da brauchst du kein Tonik das musst du nicht mischen Das kannst du mit einem... Ich will jetzt keine Namen nehmen, anderen Genen kannst du das nicht machen.

00:12:15: Also da musst du eine abgehärtete Russe sein, dass du das erträgst weil es brennt und spritlt

00:12:19: etc.,

00:12:21: das geht da nicht.

00:12:22: Bei unserem Genen geht das problemlos, den trinken viele Kunden auf die Rocks und schätzen das.

00:12:27: Und das hat mit der Produktion mit dem Verfahren zu tun wie oft wir destillieren, wie lange wird destillierend

00:12:32: etc.,

00:12:33: dass wir diesen Sprit-Charakter beispielsweise rauskriegen.

00:12:36: und das ist ja nur ein Punkt.

00:12:38: Der andere, den hast du sehr schön angesprochen Patrick.

00:12:40: Bei uns sind alles Naturzutaten also da gibt es keine E-Nummern.

00:12:44: wenn man hinten schaut nix nahe da.

00:12:46: deswegen sagt er gibt schon auch Unterschiede wie wir produzieren.

00:12:49: wenn ich natürlich einfach einen rohen Alkohol nehme den auf thirty acht Prozent ansetzen und ein paar Geschmack künstliche Geschmäckerein werfen dann kann ich das auch Gin Premium Gin nennen.

00:12:59: genau der Punkt dass aber weit weg von dem was wir machen in der Produktion.

00:13:04: ich glaube Eine Kernaussage ist das Verständnis von Spiritosen, dass man weiß welche Spiritosen Kategorien gibt es.

00:13:11: Nehmen wir beim Gin haben wir ein Distilled Gin, einen London Dry Gin und einen Compound Gin die ja klar definiert sind zumindest im europäischen Markt.

00:13:23: Und wenn ich auf dem Etikett etwas draufschreibe wie ein London Dry-Gin dann als Produzent auch in der Lage bin das zu kommunizieren was es bedeutet und dass das eine Qualitätsmerkmal ist, nicht eine regionale Bezeichnung.

00:13:39: Was natürlich die Spiritosen kennen alle wissen.

00:13:40: aber ich glaube der Konsument sieht ein Gin dann ist er vielleicht auch noch durchgestrichen.

00:13:45: Es gibt Marken die streichen sogar das Gin durch oder schreiben drauf this is not gin oder was auch immer.

00:13:51: also das ist natürlich eine Verwirrung wo wir versuchen die Konsumenten darauf zu sensibilisieren über das Magazin immer wieder darüber zu berichten, was bedeutet es für einen Brenner eine Qualität zu produzieren?

00:14:05: Was sind Qualitätsstandards?

00:14:09: Geben wir auch den Qualitätenstandard gerade mal weiter.

00:14:12: Unser stiller Craft is stiller.

00:14:14: Erzähl mal Obstbrand.

00:14:15: wie erklärst du jemandem den Unterschied zwischen gelabeltem Premium und richtigem Premium?

00:14:22: Ich bin ich glaube dass so lange oder immer dann wenn Premium mehr auf der Etikette steht, als in der Flasche drin ist.

00:14:34: Dann bekommt der Ausdruck-Premium einen inflationären Touch und Premium wiederum.

00:14:42: zu kommunizieren ist genau das was du gesagt hast Pat.

00:14:45: Man muss versuchen den Kunden so anzusprechen dass man ihn im Prinzip aufklärt.

00:14:53: Dass man ihm erklärt warum ist das jetzt?

00:14:56: Was hat es mit dem London-Ryjin an sich?

00:14:59: Und was bedeutet das auch im Vorfeld?

00:15:01: Man muss die Rezeptur fix fertig haben, bevor man mit zwei Hundert Litern Rheinermalchol in den Hafen geht.

00:15:07: Also gibt es nachher keine Korrekturen mehr

00:15:10: etc.,

00:15:11: also man muss sich sicher sein.

00:15:12: Das bedeutet wiederum dass man entsprechende Tests macht.

00:15:16: Die Rezepture muss stimmen.

00:15:18: Dann Transparenzkommunikation mit den Zutaten Mit dem Brennprozess und der Lagerung.

00:15:27: Das ist für mich ein Knochenjob, das Aufklärungsarbeit.

00:15:33: Also wir zwei haben ja einen Running Gag der sagt wenn man Premium draufschreiben muss dann kann es nicht so weit sein.

00:15:40: Also das Etikett spielt definitiv eine Rolle.

00:15:44: Wir wissen gerade dass auch in einer Ofsbrand Szene schon ein sehr hohes Defizit gibt, was auch eine gewisse Denblick nach links und rechts anbelangt.

00:15:55: Man ist ganz oft in sich und seiner näheren Umgebung seiner Region fokussiert.

00:15:59: du bist jetzt schweizweit Auch deutschland in der zwischenzeit mit deinen brennten und geisten vorhanden aber viele schreiben Dinge auf das etikett oder Schreiben etwas nicht aufs etikette Was eigentlich drauf gehört.

00:16:10: ich glaube hier muss der konsument lernen Etiketten wahrzunehmen.

00:16:18: Also wir machen einen Spruch, was du ja gerade gesagt hast.

00:16:22: Wenn irgendwas Premium ist je mehr Gold und Lammetta drauf ist desto unspannender ist es wahrscheinlich nach hinein.

00:16:29: Ja das ist

00:16:29: so.

00:16:30: Lass uns mal vom Etikett weggehen und in die Flasche hineinschlüpfen.

00:16:35: So dieses viel zitierte Drink less drink better.

00:16:41: Das ist ein Trend weniger aber hochwertiger.

00:16:46: findet das statt oder ist das ein Wunschdenken der Branche?

00:16:51: Also ich glaube grundsätzlich in der Tendenz schon.

00:16:56: Gerade auch bei dem jüngeren Publikum, diese im Sommer-Potillon wo die Leute da Wodkaflaschen auf der Wiese reinhauen und so.

00:17:03: das ist ein bisschen vorbei.

00:17:05: gerade aber dass wir jetzt deutlich höheren Absatz hätten mit Premium Produkten würde ich jetzt so nicht sagen.

00:17:13: Es gibt weiterhin die gleiche Preisgrenze.

00:17:16: Wir haben uns heute schon gesagt, bei Chinn-Sechtsig Franken wir würden gerne drüber gehen und hätten es wahrscheinlich auch verdient mit gewissen Produkten aber geht nicht.

00:17:24: Echt schwierig ich glaube bei so Whiskies und so ist das nochmal was anderes.

00:17:28: dort hat man gegen oben mehr Spielraum aber die Premiumisierung weniger trinken dafür besseres Jahr.

00:17:34: das findet statt aber sie sind nicht.

00:17:36: es ist nichts so groß dass es den Rücklauf des Gesamtvolumens kompensieren würde.

00:17:41: das meine Sicht.

00:17:42: okay.

00:17:44: Ich glaube, die Premium-Produkte sind oder werden wachsen.

00:17:49: Der Kunde wird selektiver.

00:17:51: Auch die jüngeren Kunden hinterfragen immer öfters.

00:17:54: Die kann man nicht mehr blenden durch schöne Etiketten und viele Goldkleber auf der Flasche.

00:18:01: Sie schauen sich unterdessen genauer an was sie kaufen möchten und sind auch den Folgen bewusst des Alkoholkonsums.

00:18:09: Das heißt, sie wollen auch weniger dafür wenn mal etwas Feines.

00:18:14: Und die schauen sich die Produkte genauer an.

00:18:18: Ich befürchte, dass es eine Schere gibt.

00:18:21: Es gibt einmal die Schere des Konsumtrinkens Die wird bedient.

00:18:26: Es gibt genügend Produzenten hier im deutschsprachigen Raum Die sorgen dafür das auf Skihütten es kostengünstig eine schnelle Möglichkeit gibt Alkohol zu konsumieren.

00:18:37: Es gibt aber dann Aufgrund der Veränderungen die in der gesellschaftlichen die in der Gesellschaft vorhanden sind, dass anders konsumiert wird.

00:18:48: Es wird anders konsummiert und wenn ich Geld ausgebe zu konsumieren dann konsumiere ich hochwertigere Dinge.

00:18:54: das sind so die zwei Wege und ich glaube der klassische Brenner muss sich entscheiden entweder er macht es über einen Preis und dann kann aber die Qualität durchaus nicht halten oder aber er geht in das Premiumsegment wo Menschen abseits von Whiskey sich auch mal mit neuen Produkten etwas näher bringen.

00:19:16: Wir haben Neuchter übergeschrieben, dass es gerade in der Obstbranzszene jetzt doch mit einer Fasslagerung interessanter wird neue Märkte zu erschließen.

00:19:24: Ich glaube ihr Brenner braucht eine wahnsinnige Volatilität im Markt um auf Bedürfnisse anders zu reagieren.

00:19:32: einfach nur zu sagen ich brenne jetzt meine zwei Bäume ab und stelle das dann ins Schaufenster und warte darauf, dass jemand vorbeikommt Das wird es nicht mehr funktionieren, das sind wir ehrlich.

00:19:42: Ja aber bei vielen ja immer noch da.

00:19:45: sie müssen sich und das ist glaube ich ein Kernfaktor.

00:19:48: Das hast du auch Daniel extra gemacht.

00:19:50: Du bist Edelbrand-Sommier.

00:19:52: man muss sich nach links und rechts auch ebenfalls orientieren.

00:19:57: wo werden Produkte noch wahrgenommen?

00:19:59: Darf ich deine Steilvorlage gleich umwandeln?

00:20:01: der Brenner der die zwei Bäume abdestilliert Dani, wenn wir so ein bisschen in Richtung Transparent und Nachhaltigkeit gehen wollen.

00:20:09: Du produzierst den kleinsten Chargen?

00:20:12: Ist das für dich etwas, glaubst du dass das per se nachhaltiger ist, den kleinen Chargen was hinter der Haustür zu destillieren als eine industrielle Produktion?

00:20:24: Ich glaube Klein ist nicht unbedingt grün.

00:20:28: Die Prozesse werden aufwendiger.

00:20:30: man braucht viel mehr Manpower Wenn man kleine Chargen in purer Handarbeit verarbeitet.

00:20:40: Man muss einfach darauf schauen, primär was machen wir jetzt?

00:20:43: Dass wir möglichst regional kaufen, dass wir kurze Wege einhalten, das wird zum Beispiel Wärme wieder verwenden können.

00:20:54: Das sind so die Dinge.

00:20:55: man muss die Prozesse effizient und intelligent gestalten.

00:21:02: Ja, da muss ich ganz ehrlich sein.

00:21:04: Ich würde bei uns nicht aufs Etikett schreiben dass wir die besten sind in Sachen Nachhaltigkeit.

00:21:10: Wir versuchen alle Zutaten regional zu kaufen, alles auch regional verarbeitet einzukaufen.

00:21:18: aber ich meine zum Beispiel Pfeffer kriegen wir jetzt einfach nicht aus der Schweiz.

00:21:21: das ist unmöglich.

00:21:22: Die Mangos auch nicht, die wir im Fallkutschin haben.

00:21:25: Deswegen sind wir schon vom Rezept her einfach nicht hundert Prozent so, dass wir jetzt sagen könnten wie du.

00:21:30: Das sind reine regionale Produkte und da gibt es keinen CO-Zweihabdruck.

00:21:34: das sind wir auch ganz ehrlich.

00:21:36: Und dann bei den ganzen Produkten wenn wir schauen Verpackungen etc.

00:21:40: Wir kriegen ein Großteil von Druckereien um Produzenten in der Region.

00:21:45: Wir kriegen nicht alles was wir brauchen jetzt aus der Schweiz.

00:21:48: Auch da müssen wir teilweise aus sinnlos weiten Distanzen die Dinge herbeischiffen machen.

00:21:54: Da laufen Effort, dass wir mehr Neershoring können auch weil es für uns besser ist mit den kleinen Mengen.

00:22:01: aber ich würde jetzt nicht sagen das wir uns hier als Grüner Sustainability Champion feiern dürfen.

00:22:08: was in anderen Bessen

00:22:09: also gerade da vielleicht noch die nachfolge Frage hinterher auch an beide von euch.

00:22:15: Wäre es denn überhaupt möglich, wenn man in diese Richtung geht das auch aufs Produkt umzuschlagen?

00:22:20: Oder ist das ein Effort der so gar nicht möglich wäre dass die Preise explodieren lässt.

00:22:28: Wir können probieren oder wir sind dauernd daran die Prozesse effizienter zu gestalten sei es mit technischen Hilfsmitteln oder auch energetisch.

00:22:39: aber es ist natürlich nicht überall möglich und der Preis der gestaltet sich eigentlich über die Mindpower, die dahinter steht.

00:22:46: So eine Frage in die Runde wo ich auch dich gerne wieder mit reinnehmen möchte Glaubwürdigkeit bei Nachhaltigkeit.

00:22:53: Wir wissen alle Greenwashing ist ein riesen Thema.

00:22:58: Worauf?

00:22:59: aus Konsumentensicht aber auch aus journalistischer Sicht?

00:23:02: Worauf sollten Konsumenten achten wenn es um dieses Thema geht?

00:23:06: gibt's greenwashing bei Spiritosen oder ist das ein Thema?

00:23:11: Worauf sollen wir schauen, was sind die Hinweise?

00:23:15: Also ich kann mal einen Anfang machen.

00:23:17: Mein Eindruck ist jetzt nicht dass die vor allem zu den Small-Craft-Branchen in der Schweiz jetzt wahnsinnig viel Greenwaschung betreibt.

00:23:27: also wenn man jetzt mal die Aussteller hier anschaut da steht keiner und schreibt groß hin Wir sind die Grünsten, wir sind irgendwie sehr gut fürs Klima oder so wie das die großen Corporates machen in anderen Branchen.

00:23:38: Deswegen glaube ich, das Greenwashing findet jetzt nicht sehr akzentuiert statt in der spiritosen Branche.

00:23:46: Die Efforts die wir machen, die machen wir alle aber wir versuchen jetzt das nicht irgendwie groß hinzustellen.

00:23:52: Ich glaube auch nicht zur Frage vorhin dass man das jetzt dem Konsumenten wahnsinnig gut weiterverkaufen kann also dass das irgendwie ein Preisaufschlag rechtfertigen würde oder so.

00:24:00: Wir sind alles sowieso schon teuer von den Produkten her.

00:24:03: Es ist ein Luxusgut.

00:24:05: Da wird es schwierig nochmal ein Premium für das Greenwashing draufzuschlagen.

00:24:10: Das ist meine Sicht,

00:24:12: ja?

00:24:12: Ich glaube eher, dass große Industrien greenwashing betreiben.

00:24:18: Die großen Industrie haben gerade auch die Diskussionen.

00:24:24: Plötzlich wird Zuckerrohr zum Agabenschnaps.

00:24:27: Wir wissen was in den internationalen Spiritosenproduzenten Darstellungen, Marketing-Darstellungen betrieben werden um etwas zurechtfertigen und noch einen größeren Cashflow zu generieren.

00:24:41: Beziehungsweise ein größer Gewinn zu generier'n.

00:24:43: ich glaube hier in der Schweizer Szene sind alle einfach saubere Arbeiter.

00:24:49: es gibt viele... Ich finde allerdings inflationär das was Kraft genannt wird.

00:24:54: also jeder ist Kraft.

00:24:56: Was isst denn Kraft?

00:24:57: Jeder von euch betreibt Handwerk weil es Handwerk ist.

00:25:00: ich finde auch dass zu viel darüber diskutiert wird, was an Marketinggeschichte dahinter gemacht wird.

00:25:08: Ich finde die pure Emotion etwas zu machen ist spannend.

00:25:12: aber der Konsument schaut schon genau hin wenn aus dem Amazonas die eine Frucht geholt wird von Hand verarbeitet.

00:25:20: Ja gut!

00:25:21: Dafür seid ihr Kleinproduzenten, das wird alles von Hand verarbeitet.

00:25:25: Ich finde man sollte Wahrheit und Emotionen zusammenbringen und nicht zu viel versprechen was man im Hinterherrn nicht halten kann.

00:25:32: aber um deine Frage zu beantworten ich glaube es eher die große Industrie die hier Greenwashing betreibt und betreiben muss weil sie... Ja

00:25:40: okay!

00:25:41: Ich würde gerne ein bisschen einen Switch machen vom Betrachtungsfeld.

00:25:44: wir haben jetzt über Themen gesprochen wie sowohl Für die auf der Bühne, also auch für die unten interessant sind.

00:25:50: Ich würde jetzt mal Richtung Konsument gehen.

00:25:55: Genuss und Bildung!

00:25:56: Du bist Spiridosensommelier, du bist Edelbrandsommelier... Und ich würde dich gleich ansprechen dabei als Spiridosensommeler.

00:26:04: Welche drei Dinge sollte denn jeder Spiridoenseinsteiger über Qualität wissen?

00:26:10: Also zumindest das Wichtigste ist der Rohstoff-Reise.

00:26:15: Egal welche Spiritose man betrachtet, ob es eine Schweizer Spiritose ist oder wo auch immer dieses Spiritose herkommt.

00:26:23: Die Art und Weise wie wird diese Spiritose angebaut?

00:26:26: Wie wird sie geerntet?

00:26:27: Welchen Aufwand wird damit betrieben?

00:26:29: Und ich sage immer ganz gerne als spiritosen sommelier das Obst brennen is die Champions League der Destillation.

00:26:38: wir haben einfach einen Rohstoff, der eine gewisse Zeit braucht um so zu wachsen dass man ihn braucht.

00:26:45: Es gibt ein sehr enges Zeitfenster um diesen Rohstoff zu verarbeiten.

00:26:49: er ist so diffiziel das man wirklich höchste Mühe sich geben muss diesen Rohstoff in den richtigen Zustand zu bringen dass man die Aromen wie wir sie am Schluss dann als Sommelier verkosten wollen auch so in die Flasche bringt und ich glaube das ist der einzige und der wichtigste Schritt.

00:27:06: Das zweite ist weniger ist mehr.

00:27:11: Hört auf zu zaubern, bringt klare Aromen ins Glas und arbeitet sauber so wie wir es über die Traditionen der verschiedensten Generation an Obstbrennern schon immer getan haben.

00:27:22: Ich finde Zucker weglassen, Aromenstoffe weglasen und einfach zeigen was ein natürliches Produkt für Möglichkeiten bietet.

00:27:32: Und da muss ich dann auch kommunizieren das ist Jahreszeiten abhängiges Destillat ist.

00:27:41: Ein Whiskey ist immer ein Whiskey, der aus Getreide entsteht.

00:27:44: wo das Getreider herkommt fragt keiner nach.

00:27:46: es ist des Fassaus bauen dass die Rolle spielt aber bei den Obstbrennern hier in der Schweiz Spielzeit eine fantastische Rolle.

00:27:53: wann werden die Kirchen geerntet?

00:27:54: was für ne Kirschensorte.

00:27:57: welche Nachhaltigkeit betreibe ich Sorten noch zu schützen und an den Konsumenten zu bringen?

00:28:04: Fragen Sie mal heute auf dem Markt, ich habe hier einen Dolensäpler.

00:28:07: Da werden neunzig Prozent der Leute sagen was?

00:28:10: Also viele kennen so feine Abschriftungen nicht mehr und das ist etwas, was wichtig ist.

00:28:16: Und dann ist der Preis.

00:28:18: da sind wir wieder beim Preis.

00:28:19: Der Preis sagt einfach gar nichts aus über die Qualität oder über die Nichtqualität sondern es ist der Prozesse dahinter steht.

00:28:28: und Ich glaube der Preis ist zwar entscheidend weil er dafür sorgt, wie etwas konsumiert wird.

00:28:37: Ein günstiges Destillat kann ich einfacher konsumieren in größeren Mengen und es ist einfacher für den Markt zugänglich als ein preisintensives Destillad.

00:28:49: Ich finde das sind die drei Kerndinge, die man wissen muss.

00:28:52: Ich sage immer somit je ist wie jemand wenn man auf eine Rennenbahn geht und ich habe hundert Franken und möchte auf einen Pferd setzen und welches dieser zehn Pferde wird das Rennen gewinnen?

00:29:03: Und ein Sommelier reduziert die Chance an Ausfälle, weil der weiß welches Pferd vielleicht hinkt oder schlecht trainiert hat.

00:29:09: Oder in welcher Bar der Chocke noch am Tag vorher war.

00:29:12: Wenn ich diese Hundert Euro setzen will dann kann ich dieses Risiko minimieren mich auf das wirklich Wesentliche zu reduzieren.

00:29:19: Natürlich kann ich einen Ausfall nicht garantieren aber Ich kann auf den Konsumenten des jetzt umgebrochen es schaffen eben etwa ein Erlebnis zu generieren, das auf ihn zugeschnitten ist.

00:29:31: Wir nehmen diesen Schiff sehr gute Erklärung und legen den jetzt mal rüber auf die Zweitproduzenten.

00:29:38: Und heute wissen wir alle, wir reden von Erlebnisse, wir sprechen von Edutainment und wir reden meistens in Englisch.

00:29:47: also wir reden vom Tastings und wir Reden von Masterclasses in eurem ganz normalen Betriebsalltag.

00:29:57: Wie wichtig sind diese Sachen wie Verkostungen, Masterclasses, Destillerieführungen für euch?

00:30:05: Für die Branche aber auch für den mündigen Konsumenten.

00:30:09: Ja von höchster Wichtigkeit denn wir suchen den Berührungspunkt mit dem Kunden dann haben wir auf die Chance mit dem Kunden zu sprechen.

00:30:22: Wir können ihn wie ich sage nochmals aufklären.

00:30:30: Wir müssen schauen, dass wir die Qualität ehrlich rüberbringen können.

00:30:37: Und zwar in dem wir kommunizieren und wir wissen unterdessen auch das der Kunde, der kauft von Menschen oder den Mensch kauft vom Menschen und der Mensch kauf nicht von Marketing Abteilungen.

00:30:50: Das ist das was wir tagtäglich tun Bezüglich der Qualität.

00:30:55: ich glaube da gibt es drei Punkte.

00:30:57: wenn ich dann noch mal zurück geht Wenn etwas sauber gebrannt ist, dann kratzt es nicht.

00:31:04: Ehrliche Aromen möglichst nahe an der Frucht was nicht ganz immer funktioniert.

00:31:12: in Frucht ist ja verkehrt Zeug von Qualität und je weniger Inhaltsstoffe gleich nochmals Also das ist eigentlich... Wirklich

00:31:20: hier bremsen.

00:31:21: ich komme nämlich genau mit dem nochmal auf dich zu.

00:31:23: Lass mal vielleicht noch Herr Elis zum Thema Edutainment und Tastings- und Brennereiführungen

00:31:30: Absolut einverstanden, essentiell.

00:31:33: Da sitzt der Simon, er leitet das bei uns.

00:31:36: Der ist irgendwie drei, vierhundert Tage im Jahr, also Messetage quasi unterwegs.

00:31:41: Der oft an mehr als einem Event pro Tag.

00:31:46: Wir sind da und unterwegs, Tasting

00:31:48: etc.,

00:31:48: ohne geht es gar nicht.

00:31:49: Dann mache ich mir langsam Sorgen, dass der mal noch die Scheidung kriegt so viel wie da weg ist.

00:31:54: Und nein, das ist absolut wichtig weil... Die Flasche im Regal wird nur gekauft und es vorher einen Berührungspunkt gab.

00:32:00: Es ist ganz selten, dass die Leute in Laden reinlaufen und sagen, Falco Chin finde ich wunderschön, nehme ich mit.

00:32:07: Die meisten schreiben uns, sie haben uns da schon mal gesehen oder dort schon einmal gehört.

00:32:12: Und deswegen also insgesamt als Firma haben wir hunderte Messetage.

00:32:15: Die Leute kommen zu uns.

00:32:16: das übrigens auch noch zur Qualität bei uns kann jeder vorbeikommen und schauen wie wir das fertigen.

00:32:21: Wir zeigen das sehr gerne.

00:32:24: Das ist das was wir machen, was unsere Passion ist.

00:32:27: Machen da Führungen, das machst du bestimmt auch.

00:32:29: Und das ist auch ein Qualitätsmerkmal wenn jemand nicht verstecken muss wie er es macht.

00:32:33: Da zeigen nicht ganz alles.

00:32:34: natürlich Geschäftsgeheimnis aber man kann weite Teile des Prozesses miterleben.

00:32:39: Okay sehr schön.

00:32:41: Jetzt ich habe es angetönt.

00:32:42: Ich möchte nochmal auf dich zurückkommen.

00:32:45: Deine Liebe zu Sortenreinen brennten.

00:32:50: Du suchst dir da draußen Jemandem Wie trinkt man einen sortenreinend Edelbrannt richtig?

00:32:57: Auf was achtet man?

00:32:58: Oder ist diese Frage in sich vielleicht schon völlig falsch gestellt?

00:33:04: Ja, ich sag's mal so.

00:33:06: Man trinkt einen Edelbrand so, dass er einem schmeckt.

00:33:10: Sei es nun pur temperiert oder als Cocktail habe ich am Anfang nicht ganz so gesehen.

00:33:18: Ich hab mir immer gedacht, ja temperiert!

00:33:20: In einem schönen Tulpenglas muss der Genossen werden und man muss die Frucht spüren.

00:33:25: Es ist definitiv so, der Köder muss den Fisch mecken und nicht dem Fischer.

00:33:31: Also man trinkt ihn so, dass er einem gefällt.

00:33:34: Okay also eine sehr schottische Antwort.

00:33:38: Wie schaut es mit Chin aus?

00:33:40: Wie genießt man einen Falco-Chin richtig?

00:33:42: Ich empfehle

00:33:42: immer pur zu trinken.

00:33:45: Das ist nicht jeder Mann Sache muss man sagen.

00:33:47: und deswegen ganz klassisch mit Tonik.

00:33:50: Die Tonics, die wir empfehlen sind eher neutrale Tonics weil unsere Jeans haben einen sehr starken eigenen Geschmack.

00:33:55: Sie sind sehr klar im Geschmacks und strukturiert.

00:33:58: Da muss man schauen dass man kein zuckersüßes Tonic drüber gießt sonst ist das irgendwie fast schon wieder schade.

00:34:04: Und dann natürlich alle möglichen Variation mit anderen Mixern, Mixgetränken etc.

00:34:09: Das geht ganz gut.

00:34:13: Vielleicht ein bisschen Retour gewendet wenn wir zurückschauen.

00:34:18: Ich habe eingangs schon gesagt, wie er in der Produktentwicklung vorgeht.

00:34:25: Der Markt spielt sich irgendwo zwischen Retro Revival und Lifestyle Getränk.

00:34:32: Und bevor ihr überhaupt in diese Entwicklung geht, wo ist da Punkt?

00:34:36: Wie entscheidet dir ob ein Trend für euch überhaupt tragfähig ist oder ob es nur eine Modeerscheinung ist?

00:34:43: Oder kommt man vielleicht auch erst hinterher drauf?

00:34:46: Also ich kann mal den Anfang machen.

00:34:49: Wie gesagt, wir arbeiten wirklich sehr systematisch in der Produktentwicklung.

00:34:54: Wir haben diese Testgruppe wie anfangs gesagt.

00:34:57: Wir nutzen eben auch unser System das wir jetzt zusehen, also immer mehr trainieren, dass uns hilft die Rezeptur zu verfeinern.

00:35:03: und dann haben wir auf der anderen Seite natürlich mit bei uns in Hans Andrea Moreno drei absolute Experten diesen ganzen Impunkt daneben.

00:35:13: und dann kommt die Intuition dazu, wie sie das mischen etc.

00:35:17: Das Grafische, wie ein Produkt daherkommen muss, das geht immer über mein Schreibtisch.

00:35:21: also ich habe die meisten Brands, die wir haben, hab' ich selber entwickelt, selber gezeichnet et cetera.

00:35:26: Und da ist es uns wichtig dass wir zurück zum Punkt mit der Kommunikation vom Anfang, dass wir eigentlich visuell sehr stark sind.

00:35:34: Also wir schauen, dass unsere Produkte nicht nur geschmacklich eine Geschichte erzählen, dass sowieso das muss sein.

00:35:40: Aber wir wollen auch, dass unsere Marken sehr eigenständig sind in der Kommunikation und im Visuellen wie sie daherkommen.

00:35:47: Und so machen wir das!

00:35:49: Ich würde vielleicht noch mal gern die Frage umstrukturieren also mit eurer Gruppe das verstehe ich völlig.

00:35:56: aber da gibt es ja schon einen Produktentwurf und wenn man heute in den sozialen Medien schaut hat bei oft das Gefühl der Trendwechsel dreimal am Tag.

00:36:06: Wie kommt ihr überhaupt bis zum Produktentwurf?

00:36:08: Wie entscheidet ihr, wollen wir das nachvollfolgen oder ist es nichts für uns.

00:36:13: Ja,

00:36:14: das ist wirklich sehr stark intuitiv getrieben.

00:36:18: also der Falco-Chin heißt ja Falco Chin um ganz ehrlich zu sein weil mein Schwager, der kleine Bruder meiner Frau Falco heißt.

00:36:27: und eben da sieht man dann kommen solche Faktoren rein die einen dann inspirieren Und genau so ist es beim Geschmack.

00:36:33: Ich habe selber lange auf den Philippinen gelebt als Kind, da gibt's diese Karabau-Mango – das ist die beste Mango der Welt!

00:36:40: Manchmal kriegt man sie im Gopro oder in dieser silberigen Packung als Premium-Mango.

00:36:44: Ein absolut bestes Mango und die kenne ich halt als Kind weil ich davon Kiloweise gegessen habe.

00:36:49: und als es dann darum ging, ein Produkt zu entwickeln, hab' ich mir gesagt wir müssen mal mit diesem Mango arbeiten.

00:36:55: Wissen bereue ich das heute?

00:36:56: Weil es nicht immer ganz einfach dieses Mango in der Schweiz in Hallhaut zu kriegen für die Produktion.

00:37:00: Aber so kommen diese ersten Ideen zustande.

00:37:03: Das ist alles irgendwo aus dem Leben gegriffen, aus dem was wie uns beeinflusst hat auf den Weg hin zu bald vierzig Jahren und das versuchen wir dann zur Verarbeitung in den Produkten.

00:37:14: Gibt es bei dir auch so ein Ansatz gerade in den klassischen Obstgeschichten?

00:37:19: Ist bei uns eigentlich endlich... Ich glaube wir müssen als Kleinbrenner immer aufpassen dass wir nicht auf Trends aufspringen.

00:37:26: wenn man irgendwelche zwanzig Videos sieht auf Insta und jeder Rapper trinkt einen Kognac, dass wir dann nicht das Gefühl bekommen.

00:37:33: Wir müssen jetzt auch noch ein Kognak ähnliches Getränk in der Schweiz herstellen.

00:37:40: Klar es gibt Modeerscheinungen.

00:37:42: Das sind für mich Dinge die man auf den Social Media Kanälen sieht.

00:37:46: Dann gibt es natürlich auch den Faktor, dass man sich selber treu bleiben muss

00:37:51: oder

00:37:52: sein will.

00:37:53: Es gibt zum Beispiel Messerhersteller, die produzieren auf einmal noch Schuhe Hüte und weiß ich der Tauschel was.

00:38:03: Aber schlussendlich sind wir jetzt bekannt oder das ist unsere Liebe, da sind die Fruchtbrände.

00:38:09: Klar es gibt Spezialitäten.

00:38:11: Ich konnte nach langem Drängen der Kundschaft auch nicht dem Gin widerstehen Hat mir aber gesagt ich schau jetzt nicht was ist der Mainstream Gin?

00:38:22: Was gehört da rein?

00:38:23: Ich habe so viele Botanicals, die ich geschmacklich sehr interessant finde und selber gerne habe.

00:38:33: Ich kann das gar nicht in einen Gin reinpacken.

00:38:35: Und so kann dann die Idee, dass wir einen Vier-Jahreszeiten-Gin machen Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Winter... ...und dann probiert haben, die Aromen dieser Jahreszeiten in die Flasche zu bringen mit Botanicles.

00:38:51: Es sind Land- und Reutschins.

00:38:54: Über dreihundert Testbrände für die Rezepturen waren nötig.

00:38:58: Ob das dann noch ein Mainstream-Produkt ist, lässt sich bezweifeln – es ist klar!

00:39:05: Aber über den Trend hinaus haben solche Dinge dann eben länger Bestand, weil jeder hat dann seine zehn Mainstreamgins Everybody Starling und hat vielleicht noch den Wunsch mal etwas extravagantes Spezielles dazu zu nehmen?

00:39:24: Jetzt bist du ja in der glücklichen Situation sowohl traditionelle Obstbrände als auch Gin herzustellen.

00:39:33: Bei euch, so wie ich verstanden habe, ist es hauptsächlich Gin aber weniger Obstbrennen.

00:39:40: Das ist ja noch das Lustige!

00:39:41: Wir haben ganz viele Obstbrande die bei uns produziert werden.

00:39:45: wir verkaufen sie nur nicht selber.

00:39:48: Aber ganz, ganz viele... Genau zu deinem Punkt, das ist bisher nicht unsere Passion.

00:39:55: Also wenn man mich an der Bar trifft dann trinke ich jetzt nicht einen Obstbrand in der Regel und deswegen tue ich mich schwer damit selber... ...an der Front Obstbrände zu verkaufen.

00:40:06: Das kann sich mit zunehmendem Alter ändern.

00:40:12: Aber

00:40:13: schauen wir mal!

00:40:14: Nein aber weißt du?

00:40:15: Ich will etwas ganz anderes raus.

00:40:17: Ja Ist es schwieriger dieses klassische Produkt an die Jugend zu bringen, als Gin.

00:40:25: Ja ja eindeutig also eindeuptig.

00:40:30: Wenn wir ein jüngeres Publikum haben das ist auch immer vom Event ein bisschen abhängiger.

00:40:33: wenn wir jetzt wo sind was viele Junge hat zum Beispiel Olma ist so ein Paradebeispiel dann kommen die vorbei und da testen wir ja manchmal auch Produkte die wir noch gar nicht am Markt haben.

00:40:44: Und Obstbrand Whiskey haben wir schon getestet den wir selber machen etc.

00:40:49: Das ist einfach für ein junges Publikums zu stark, zu hart meistens oder?

00:40:54: Ich weiß nicht das.

00:40:55: kannst du wahrscheinlich mehr dazu sagen?

00:40:56: vielleicht sind wir auch schlecht in der Produktion und kriegen keinen.

00:40:59: aber die Jungen haben schon lieber ein Gin und eben den dann auch nicht pur sondern mit schön Tonik aufgeschüttet und so.

00:41:06: Und das ist das was dort besser zieht.

00:41:08: also es tut mich sehr schwer einen Obstbrand an jemanden in den zwanzigern zu verkaufen.

00:41:14: ich weiß wir haben da auch schon öfters darüber philosophiert.

00:41:16: aber siehst Du diese Möglichkeit?

00:41:18: gerade beim Obstbrennen Würde man sowas auch an die Jugend bringen, wenn man sagt Himbeer Tonic und so Geschichten?

00:41:25: Oder ist es noch ein Wunschdenken das so nicht stattfindet?

00:41:28: Nein ich glaube da haben die Cocktails eine große Zukunft.

00:41:33: Er nickt, er darf dann gleich.

00:41:37: Und zudem stellen wir jetzt fest dass das Interesse der jungen Konsumenten an Orten reinen Obst brennt sehr hoch ist.

00:41:46: Früher, sie wissen auch dass ihre Großmutter noch gesagt hat da gibt es Äpfel die sind speziell für Apfelmus gut.

00:41:53: Da gibt es äpfel, die sind Speziell für Kuchengut und das blieb irgendwie im Hinterkopf.

00:42:00: Und die wollen das auch probieren.

00:42:02: und das wird immer dann interessant wenn man den direkten Kontakt mit diesen Kunden hat.

00:42:06: Dass wir ihnen auch sagen kann hör mal Das ist jetzt ein Bosskoppapfel Das ist eine Bernerrose Probier.

00:42:12: mal den Unterschieden Da gehen den meisten dann die Augen auf weil die Kunden Vorher gar nicht verstehen, dass es sechshundert verschiedene Apfelsorten gibt und die zum Teil so auseinandergehen im Geschmacksprofin.

00:42:26: Aber dafür braucht man wiederum den Kontakt dann natürlich zum Kunden.

00:42:31: Also ich sehe natürlich die Chance.

00:42:33: das Obstbranz liegt im Konsum des Cocktails und im Long Drink.

00:42:38: Das klassische Schnappen der Schnaps, den man schnell sich zu erfügt ist einfach nicht mehr in der Mode.

00:42:45: Unsere Großväter haben das noch getan, ich finde es spannend dass du da sagst, wir machen das auch noch ab und zu ja aber dass die Jugend den Gin als nicht so stark empfindet.

00:42:55: meistens ist der Gin stärker als der Obstbrand mit zweiundvierzig Prozent.

00:43:01: Ich glaube allerdings es gibt schon einige Bars.

00:43:03: gerade hier im Basel empfiehlt sich auch gerne mal vorbeizugehen Die Blaupause arbeiten.

00:43:08: sehr viel mit regionalen Obstbränden.

00:43:13: Cocktails versteht, dann weiß man dass es neben dem Herz eines Cocktails einer gewissen Spiritose auch einen Modifikator gibt.

00:43:21: Einen zusätzlichen Aromen eine Aromenkomponente, die man dem Cocktail hinzufügt.

00:43:27: Und ich glaube da liegt die Chance des Obstbrans weil nur die Obstbrenne und Geiste haben dieses klare Aroma das sich dann in einen Drink reinbringen kann.

00:43:36: Ich finde es toll wenn Bars sich auf Obst brennende fokussieren.

00:43:39: In Deutschland ist es die Schölmann-Bars zum Beispiel.

00:43:43: Es gibt One Trick Pony hier Die Blaupause Bar am Wasser.

00:43:47: Also es gibt überall Bars Leben.

00:43:51: Aber es liegt halt auch daran, dass es dieses Bindeglied zwischen Bar und Produzent ganz oft noch nicht gibt.

00:44:00: Es ist halt einfacher für die große Branche eine Spiritose in den Bar zu bringen weil sie Marketing-Budgets haben Und das haben Hofsbrenner nicht.

00:44:09: und das ist das große große Problem.

00:44:11: Deswegen glaube ich, dass die Chance der Brenner ist bar's einzuladen zu sich nach Hause zu sagen Das is etwas was Unsere DNA ist, unsere Großväter und Urgroßväter haben das schon gebrannt.

00:44:23: Wir machen es noch sauberer wir haben es verfeinert und wir schaffen es mit euch gemeinsam Aromen ins Glas zu bringen die total spannend sind.

00:44:31: Und ich finde da liegt die Wurzel des Ganzen.

00:44:36: Abschlussfrage!

00:44:37: Wir schauen uns... wir schauen in die Zukunft.

00:44:39: Wir alle schauen in der Zukunft und da gibt's mehrere Perspektiven und ich hätte gern von euch gehört wenn ihr in die.

00:44:48: Welche Entwicklung wünscht ihr euch für die Branche und welche Entwicklung befürchtet ihr für die branche?

00:44:55: Ist es dasselbe, ist das Deckungsgleich?

00:44:58: unterscheidet sich das.

00:45:00: Patrick!

00:45:01: Die große Angst, die ich habe sind die Extreme.

00:45:04: Es scheint gesellschaftlicher Kontext zu sein, dass man entweder etwas total verteufelt oder das Pendel schlägt in die andere Richtung raus... ...es ist der bodenlose Rausch in unserem Fall.

00:45:14: Ich finde, der Beides nicht mehr statt.

00:45:16: Ich möchte nur nicht dass eine Prohibition zwei Punkt Null stattfindet.

00:45:20: ich glaube das wäre einfach schlecht.

00:45:23: Die Maren hat es vorhin richtigerweise gesagt wir müssen Wir müssen den Genuss in den Mittelpunkt stellen und genuss heißt immer mit allen Sinnen etwas wahrnehmen Und dieses diese Wahrnehmung bedeutet auch die Risiken die damit einhergehen.

00:45:37: aber Das Erlebnis das einem geboten wird und ich gehe auch nicht und esse maßlos oder fahre maßlos Auto, man muss es in irgendeinem Kontext setzen und hoffen dass wir durch diese gefährlichen Fahrwasser der Verteufelung durchkommen.

00:45:55: Und einfach sagen ist das ein Genuss den man bewusst mit den Menschen mitteilen muss was es für Risiken hat aber auch welche wunderbaren Erlebnisse dadurch entstehen.

00:46:07: Ja da bin ich hundert Prozent einverstanden.

00:46:10: also das ist auch meine größte Befürchtung für die Branche Die Regulation, Werbeverbote etc.

00:46:17: Wir sind mittlerweile in einem ganz schizofreinen Zustand dass internationale Großmarken eigentlich mehr oder weniger gerade im Internet frei werben können wie sie wollen.

00:46:26: die Kleinmarke die als Schweizerisch assoziiert wird mit Umsatzbussen sofort zurückgebunden also wirklich ganz wild Und da mache ich mir große Sorgen, dass das noch weiter verschärft wird.

00:46:41: Das können wir nicht brauchen weil wir keine Rechtsabteilung finanzieren können die uns jeden Flyer und Auftritt an so einer Messe vorher abnimmt.

00:46:52: Wir kriegen von Großabnehmern das Feedback, dass es schwierig ist überhaupt eine Marke neu aufzubauen genau aus dem Grund weil sie sehr vorsichtig sein müssen was sie wo wie wann abdrucken Und das Stellariebesuch bei uns und eine Reportage darüber kann schon sehr problematisch, schnell problematische werden für die.

00:47:10: Das muss aufhören.

00:47:11: Vor allem muss diese Schlechterstellung der lokalen Produzenten gegenüber der Großproduzenten aufgrund der Wahrnehmung dass wir unter Schweizer Recht fallen und die unter irgendwelches Recht also das muss unbedingt auf Gesetzgebungsebene korrigiert werden.

00:47:24: Das ist eine Sauerei

00:47:26: okay?

00:47:27: Ich gebe den beiden recht teile eigentlich die Sorgen vor allem dir wie wir als Brenner behandelt werden, man schaut uns teilweise an als wären wir Kriminelle.

00:47:40: Wir betreiben ein ehrliches legales Geschäft und ich hoffe dass sich das wieder zum besseren entwickelt mindestens.

00:47:49: Und dann ist natürlich die ganze Geschichte mit der Anerkennung der Arbeit, die wir machen Dass das auch fair entlohnt wird und sich der Kunde dahin gehend entwickelt, dass er weiß wo werde ich eigentlich getäuscht?

00:48:10: Und man verlangt von mir Preise die gar nicht zu rechtfertigen sind.

00:48:16: Wo ist dieser Preis gerechtfertigt?

00:48:18: und eine faire Entlösung für den Produzenten?

00:48:21: Das ist das

00:48:22: was ich mir wünsche!

00:48:24: Dann bedanke mich an dieser Stelle richtig herzlich bei euch für eure Zeit.

00:48:28: viel Spaß auf der Messe.

Über diesen Podcast

Der Podcast für professionelle Gastgeberinnen und Gastgeber. Die Igeho, die grösste Live-Marketing Plattform für die Hospitality-Industrie in der Schweiz lanciert den monatlichen Podcast "Hosting the Hosts".

Andrin Willi, der erfahrene Gastronomie-Experte und ausgebildete Hotelier, übernimmt die Moderation und Produktion dieses neuen circa 30-minütigen Podcast-Formats. Fernab vom klassischen Tonstudio spricht er mit erfolgreichen Gastgeberinnen und Gastgebern – aus der Gastronomie, der Hotellerie, dem Nightlife, der Gemeinschaftsverpflegung oder der Beratung. Der Podcast wird sich quer über alle Bereiche der Hospitality mit Aktuellem und Trends beschäftigen sowie Veränderungen in der Gastronomie und Hotellerie beleuchten.

www.igeho.ch

von und mit Andrin Willi, Igeho

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