00:00:00: Guten Morgen miteinander.
00:00:01: Guten Morgen!
00:00:03: Wir haben heute bei uns auf der Bühne im Marmit Talk am Schminen-Chat in Egeho zwei junge Vertreterinnen von der Branche, zum einen Nikoläute.
00:00:16: Nikolüte hat Marmit Youngster Patti sehr gekonnt im vergangenen Jahr und wo er jetzt arbeitet und was sie in Zukunft macht können wir nachher dazu.
00:00:28: Die Zweite sind beide.
00:00:29: Ist es richtig?
00:00:31: Das
00:00:35: ist Talina Prüser, die hat mal mit Jungs im gleichen Jagd in der Kategorie Service.
00:00:44: Man sagt gerade, sie eint Nicole aus der Patissreidenschaft als Chefpatissär beim Sven Wassmer im Memories Trösternrestaurant in Bad Ragaz
00:00:56: Und
00:00:56: nicht mehr in der Schweiz mittlerweile, sondern ein bisschen obendraan.
00:01:00: In Baden-Baden im Brennerspark Hotel und Spa.
00:01:03: als FNB Supervisor haben wir Alina Brüser.
00:01:08: Nicole, wir starten mit dir!
00:01:09: Eine Erinnerungsreise mit Blick in die Zukunft – so hat damals das Gericht geheissen, wo du letztes Jahr beim Mal mit Ali ausgestochen hast am Youngster.
00:01:19: Johannes Beren, Haselnuss und Rücken waren hier die Hauptkomponenten.
00:01:24: Wenn du jetzt eine Erinnerungsreise Was machst du in deinem vergangenen Jahr?
00:01:28: Was sind dort die Hauptkomponenten?
00:01:31: Ich glaube viel arbeiten, viel Stress.
00:01:38: Aber ich glaube auch
00:01:39: viel
00:01:40: Aufmerksamkeit und Anerkennung.
00:01:43: Schön!
00:01:43: Gehen wir gleich voll rein.
00:01:49: Da ist ja auch noch in dieser Erinnerungsreise ein Blick in Zukunft.
00:01:54: bei dir starte eine Veränderung an.
00:01:56: Ja genau, ich bin abends Ende November beim Sven.
00:01:59: Und er geht es mal für zwei Halbmänner zu Reisen auf Vietnam, Bali und Thailand.
00:02:07: In Bali darf ich noch ins Raum des Desserts schauen in ein megacooles Restaurant.
00:02:15: Er kommt zurück und wir haben auch das Stars vom Arm mit ihm.
00:02:19: Und er ist so offen wie sie machen.
00:02:20: Sehr gut!
00:02:22: Alina, an deinem Final-Tag warst du damals noch Chef de Rang im Borgala bei der Award Night.
00:02:28: Dann bist du Gastgeberin beim Catering Unternehmen von deiner Familie.
00:02:33: Genau!
00:02:35: Und jetzt seit März in den Brennerspark.
00:02:38: Genau.
00:02:39: Hier bist du Supervisor, FMB, eine Zeit voller Wechsel bei dir.
00:02:46: Verzähl uns ein bisschen von deurer Zeitzeit.
00:02:49: Also der Wechsel kam relativ spontan.
00:02:51: Ich habe damals einen Anruf bekommen vom Renners Park Hotel, dort habe ich schon meine Ausbildung gemacht und die haben eben gefragt ob ich mir vorstellen kann die Wiederöffnung im Bereich Food & Beverage zu begleiten Hauptsächlich operativen Bereich, wo ich eben für die Restaurantplanung, Bankettplanungen viel Personal schauen, dass jeder zur rechten Zeit am rechten Ort ist.
00:03:13: Ich gestalte die Karten mit einer ganz anderen Seite als die ich davor schon kennengelernt habe auf der klassischen Gastgeberseite was natürlich sehr spannend ist und das war sich die letzten Jahre eben dann lernen durfte jetzt nochmal anwenden kann und das Ganze mit einem anderen Blick
00:03:30: betrachten darf.
00:03:33: Ich habe es vermutet, dass das Recht überraschen kann.
00:03:35: Damals hast du noch irgendwas erzählt von möglichst weit weg und viel Seelen und Reisen?
00:03:41: Ist das damit
00:03:42: vorbei?
00:03:42: Nein gar nicht!
00:03:44: Ich nehme das eher so ein bisschen als Sprungbrett.
00:03:46: die Position die mir eben angeboten worden ist und es lag damals nahe Ich so ein bisschen gedacht habe, gut, dass Brenners weiß was die mit mir haben und ich weiß was ich am Brenners hab.
00:03:56: Und diese Position, ich konnte einfach super schnell reinwachsen weil ich das Haus innen auswendig kannte von meiner Ausbildung damals.
00:04:03: Deswegen habe ich gedacht lege ich das jetzt noch mal an der Station ein, schaue da einfach nochmal eine ganz andere Erfahrung mitnehmen kann.
00:04:11: Und meine kurzfristigen Ziele sind dann aber wieder ins Ausland zu gehen, da nochmal ein paar Stationen zu machen bevor es langfristig dann wieder zu mir nach Hause geht.
00:04:20: Nach Dortmund um unseren Familienmitrieb weiterzuentwickeln.
00:04:24: Der Talk der heißt ja Triumph Tränen Träume.
00:04:28: lasst uns offen und unproblemt reden damit das Publikum oder danach die Leute vor dem Podcast zuhören wissen was profitieren können.
00:04:41: Du hast es schon ein bisschen angetönt, Nicole.
00:04:43: Jetzt bin ich voll im Hochdeutschen drin!
00:04:50: Was war die schwierigste Zeit oder der schwierigste Moment in den vielleicht letzten eineinhalb Jahren für euch?
00:04:57: Die Branche ist ja nicht nur schöne Desserts und tolle Momente am Gast – was war die schwierige Zeit?
00:05:06: Ich glaube generell, wenn man sehr viel zu tun hat, sehen Sie auch die Ungereihut zu bringen.
00:05:12: In der letzten Zeit hatte ich auch viele Kitchenparties mit der Gardenparty und dem Genussfestival.
00:05:17: Und da sind sie als Ungereh-Huht zu bringen, gleich immer noch die drei Sterne jeden Tag zu kochen, diese Qualität.
00:05:22: Und dann muss man auch bei Vino so viel produzieren.
00:05:25: Es war für mich eine rechte Herausforderung, es hat mir ein bisschen mitgebracht.
00:05:31: Aber ich glaube ja, und jeden Tag die konstante Qualität zu liefern ist nicht einfach.
00:05:37: Weil du bist halt auch immer wieder der Tage, wo manchmal es nicht so gut war und eben dort genau diese Qualität oder dich genau da draufzupuschen, dass auf das raufkommst, ist manchmal
00:05:46: schwierig.
00:05:47: Hast du irgendwie ein persönliches Keimrezept?
00:05:51: Wie hat das dich in diesen anstrengenden Moment nachdem schon einige Tage am Stück oder Wochen am Stück so liefern musst?
00:06:01: Täter doch anzubringen.
00:06:02: Ich
00:06:03: glaube es ist sehr wichtig, dass wir ein sehr gutes Team in Memories sind und es ist auch sehr wichtig zu den Leuten, die ich wirklich schnell... Das Gespräch, er ist schon wieder gut nervös.
00:06:14: Es geht und sie helfen.
00:06:16: Ja, das hilft schon einfach drüben zu reden.
00:06:20: Und auch nebenbei irgendwie einen Ausgleich zu finden.
00:06:22: morgens kann ich viel nachher spürteln.
00:06:25: Das hilft mir noch für den Ausgleicht, dass du nicht die ganze Zeit am arbeiten bist.
00:06:29: Dass du etwas für dich machst.
00:06:32: Was ist so deine härteste Zeit oder dein schwierigste Moment in diesen letzten eineinhalb Jahren?
00:06:40: Ich glaube, bei mir war es, dass ich viele Stationen gemacht habe und mich immer sehr schnell neu adaptieren musste auch nach der Ausbildung durch mein Trainingship im F&B-Management in der Selektion Deutscher Luxushotels.
00:06:51: Immer dieses an einem neuen Ort ankommt sich einleben und weiterziehen.
00:06:55: auf der einen Seite sind das Erfahrungen für die ich super dankbar bin und die mich ja auch ein Stück weit haben immer wachsen lassen diese Schnelllebige dass das aber eigentlich nur positiv zurückkommt, wenn man weiß okay man hat irgendwie eine Situation.
00:07:13: Das ist ja auch in unserem alltäglichen Leben so.
00:07:15: oder gerade im Beruf.
00:07:17: unser Beruf ist nicht gerade planbar.
00:07:19: es passiert immer irgendwas Neues an dem Tag was wir jetzt sich vorher gesehen haben und da
00:07:23: einfach
00:07:24: zu lernen schnell zu reagieren.
00:07:26: und ich glaube da kommt man mit der Zeit doch einfach so eine Ruhe, dass man diese härteren Zeiten auch ganz anders wahrnimmt und sich davon nicht kaputt oder runter machen lässt sondern dass man das einfach mit einer gewissen Leichtigkeit irgendwann nimmt und sagt, so wie Nicole.
00:07:42: Man hat ein starkes Team um sich herum und das hält dann auch immer den Rücken frei genauso wie man selber dem Team den Ricken freihält Und ich glaube solange das auf einer sehr guten Ebene eine sehr gute Waage hält sind die schweren Zeiten im Nachhinein gar nicht mehr so schwer Sondern man hat sie dann einmal sehr gut gemeinsam bewältigt.
00:08:00: eben du hast hier natürlich auch einen Anspruchsvollen Werk gewählt mit diesem Wechseln.
00:08:09: Du hast das Borelac nach nur fünf Monaten oder so schon wieder... Ja,
00:08:13: nach einem halben Jahr, genau!
00:08:14: ...verlassen?
00:08:16: War das für dich eine klare Entscheidung?
00:08:19: hey wenn ich die Position dort haben kann dann los?
00:08:23: Oder war da schon auch ein bisschen schwierig loszulassen?
00:08:28: Es war schon sehr schwierig los zu lassen, weil das Team mit dem wir Magita eröffnen durften.
00:08:34: Das ist ein Team, das hatte ich so noch in keinem anderen Hotel.
00:08:37: also wir sind ja alle recht neu gestartet am selben Tag um dieses Restaurant zum Leben zu erwecken und ich schwärm heute noch von meinem Magita-Team, weil wir waren so starke Chefdorons und es war eine so tolle Gemeinschaft.
00:08:50: Obwohl wir uns gar nicht lange kannten, haben wir uns im Restaurant blind verstehen können und haben glaube ich diese neue Öffnung sehr gut über die Bühne gebracht und dem Restaurant einfach ihre Identität verliehen.
00:09:01: Und ich muss sagen, ich vermisse meine Teamkollegen schon sehr.
00:09:05: Deswegen freue ich mich immer wenn ich ihn anlass habe in die Schweiz zu kommen um sie dann auch zu treffen weil das war schon was ganz besonderes was wir da als komplett neu zusammengewöffeltes Team auf die Beine gestellt haben und ja blicke ich gerne darauf zurück auf die Zeit.
00:09:19: auf jeden Fall also leicht ist es mir auf keinen fall gefallen.
00:09:25: jetzt ist er eigentlich noch interessant wie es sind von den vier Gewinnerinnen vom letzten Jahr, von Marmitianz so.
00:09:35: ja nicht nur sind es die beiden Frauen, die wir hier auf der Bühne haben.
00:09:38: Sondern was mich besonders freut ist das die Patissiere und ist es die, die ihm Service gewonnen hat?
00:09:47: Und da sind
00:09:47: die...
00:09:48: ich sag' oft dann doch, die Patisseur steht im Schatten ein bisschen des Kochs und Service steht dann ein bisschen im Vergleich mit dem Schatten des Sommeliers.
00:09:58: erlebt ihr das auch selber so?
00:10:02: Oder wie funktioniert das bei uns im Betrieb?
00:10:04: Kriegt ihr doch ein bisschen die Bühne?
00:10:09: Ja, doch schon.
00:10:12: Klar, ich bin einfach so etwas im Schatten.
00:10:16: Ich mache mich noch mehr essen, aber es ist sehr heim.
00:10:21: Es wird schon... Also, ich fühle mich schon recht anerkannt und ... Mittwoch ist es im Moment, wo man die ganze Patisserie wählt.
00:10:31: Wenn du das gut machst, hast du eine gute Chance, dass du die Aufmerksamkeit bekommst.
00:10:40: Wie ist das bei dir?
00:10:43: Es ist wie ein Zahnrad, es muss alles zusammenlaufen und dann kann der Gast nach Hause gehen.
00:10:48: Und er hat ein tolles Erlebnis gehabt.
00:10:50: aber klar wenn
00:10:51: man jetzt
00:10:52: aus der Küche kommt ein tolles Essen, der Sommelier bringt den tollsten Wein.
00:10:56: im Service heißt das sehr oft so schön wir bringen nur die Teller.
00:10:59: Aber ich glaube eben, dieses Wie man den Teller bringt macht auch super Fehler aus.
00:11:03: Weil wenn ich den Tellern einfach nur dorthin stelle hat der Gast auch nichts davon weil wir sind die, die das Wissen aus der Küche weiter tragen dem Gast erklären was sie da auf einen Teller haben und was sie dort genießen können Und der Sommelier bringt seinen Part ein.
00:11:15: Ich glaube manchmal wird es schon vergessen oder nicht ganz so geschätzt, wie sich das Service das wünscht.
00:11:21: Aber vergessen werden wir glaube ich nie richtig weil wir sind diejenigen, die sie auch begrüßen und die Gäste verabschieden.
00:11:28: Es fängt bei so Kleinigkeiten an.
00:11:29: Wir nehmen die Gadrobe ab, wir bringen die Gadrobe wieder, wir decken nach, wir schauen uns das ganze Werkzeug da ist also wir machen quasi die ganze Arbeit drum herum dass es eben ein volles Bild ergibt.
00:11:39: Klingt alles wunderschön.
00:11:40: Hand auf's Herz!
00:11:41: Wie oft denkt ihr euch warum mache ich das genau?
00:11:51: Bei mir ist es,
00:11:52: ich denke mir das tatsächlich nicht ganz so oft weil ich das einfach total gerne habe mit Menschen zusammenzuarbeiten und diese kleinen Herausforderungen machen dann auch irgendwie Spaß.
00:12:00: Und sind das was den Tag irgendwie auch spannend macht?
00:12:04: Weil ich glaube, wenn man den Job-Service nur als Routinearbeit ansieht, dann geht man ganz schnell unter.
00:12:08: Also man braucht diese Höhen und Tiefen, glaube ich, dass man da irgendwie bei Laune bleibt.
00:12:15: Klar es gibt super anstrengende Tage wo man sich dann denkt okay muss das jetzt sein von Seiten des Gastos aus.
00:12:20: aber auf der anderen Seite denke ich mir ok er hatte vielleicht einen ganz anderen Tag als ich ihn erlebt habe und ich kann jetzt nicht mein Problem zu seinem Problem machen und dann muss man einfach drüber stehen.
00:12:29: nach der Arbeit gibt's ein Glas Bi und dann ist die Welt auch wieder.
00:12:34: Ich glaube, mit diesem kann man mich anschliessen.
00:12:37: Also klar, manchmal denken wir es auch so.
00:12:39: Aber ich glaube am Schluss, wenn gestern glücklich war, dann stimmt es nicht für einmal und da denken wir uns ja gar nicht so schlimm.
00:12:51: Gut, dann kehren wir um!
00:12:53: Und was sind die Momente oder vielleicht sogar ganze Phasen, das einfach richtig ... Fakt, was muss für das um sein?
00:13:01: Ihr habt ein Team erwähnt.
00:13:04: Ja, ganz klar!
00:13:07: Ist es eine Phase, in der man vielleicht bei dir als Partizär besonders kreativ ist oder nach dem Kreativprozess etwas ankommt?
00:13:17: Ich
00:13:20: glaube schon dann... In der letzten Zeit hatte ich immer viel weg.
00:13:24: Ich bin zum Thema mit dem Sven recht lange dran, mit einem neuen Gericht und dann kommt das auf die Karte und am Anfang ist es immer eine kleine Herausforderung.
00:13:34: Du weißt nicht genau wie es geht, ob du es genau machen musst, aber wenn du es näher machst, kommt das an.
00:13:40: Das erfüllt mich schon.
00:13:42: Wenn sie sagen, dass ich sehr gut war ... Ja, das ist natürlich schon sehr schön!
00:13:46: Und wenn du sie in den nächsten vier Wochen arbeitest oder investiert hast oder stunden ... und wenn man sich das näher aussaut, dann macht es schon mega Freude.
00:13:54: Das ist eigentlich noch etwas, was ich gerade gerne daran anhänke.
00:13:58: Du bist ja als Patissier, du bist eben die Patissiere halt gleich vom Sven.
00:14:05: Wie fest ist da möglich sein eigenes Ding zu machen?
00:14:09: Wie fest musst du den Kochenchef verstehen?
00:14:15: Wo findet man sich
00:14:20: hier?
00:14:21: Er hat seine Vorstellungen ausgesehen.
00:14:25: Dann kommt er zu mir und ich mache es mit Aperi, überlegt ihm auch etwas.
00:14:30: Und dann kommen Sachen von mir, Sachen von ihm.
00:14:32: Und er tut mir mal anfangen.
00:14:34: Das geht den Prozess lang.
00:14:35: Er tut mich immer weiterentwickeln.
00:14:37: Der hat Ideen.
00:14:38: Ja, Ideen... Also von dem her ist es wirklich richtig.
00:14:43: Die richtige Zusammenarbeit.
00:14:44: Und es ist vielleicht einem drei-Sternen noch ein bisschen angsteinbar als zwei-Sterner, weil da gibt man am Patissier noch etwas mehr Schuhe und seine eigene... Aber wenn du halt drei Sterne hast, musst du schauen.
00:14:55: Das muss ja
00:14:55: eine Linie haben.
00:14:56: Du
00:14:56: bleibst genau.
00:14:57: Ja, aber das ist wirklich mega spannend und ich bin sehr fasziniert, dass das Wendau für die Ideen hat... ...und wie man auf diese ganzen Geschmäcken kommt.
00:15:07: Ich denke jetzt auch nicht, ob es passt!
00:15:09: Und dann probieren wir uns sagen also, es ist Hammer!
00:15:13: Das ist schon mega cool.
00:15:16: Sag vielleicht noch etwas dazu.
00:15:18: Es klingt vielleicht von Aussen einmal so absurd mit dem Stress, das du hier beschreibst.
00:15:24: Ihr habt vier Anbieter in der Woche offen und das wäre es eigentlich.
00:15:29: Ja, tatsächlich.
00:15:32: Eigentlich haben wir vier Tage offen, vier Servissen, drei Tage frei aber ... Bei uns gehört auch das ganze Blumen sammeln, Ritli sammelt dazu.
00:15:45: Das beanspricht natürlich Zeit.
00:15:47: Wir gehen
00:15:47: wirklich viel Natur raus und sammlen selber.
00:15:50: Man muss sich einplanen, man muss wissen, wo die Spots sind.
00:15:57: Es ist manchmal schon ... Wenn man weiss, dass er drei Tage freier ist, aber man muss gleich nennigen sein.
00:16:01: Ein Amitag investieren, dann macht es natürlich sehr gerne!
00:16:05: Aber ja, es ist...
00:16:07: Jetzt haben wir einen November.
00:16:10: Das heisst bis im April oder so ist eigentlich nicht viel mitsammeln?
00:16:16: Nein, das
00:16:17: ist nicht mehr so viel.
00:16:19: Wenn du nicht, kannst du natürlich nur sammeln.
00:16:22: Dass ich auch mir manchmal
00:16:23: etwas
00:16:23: bestelle aber so bald wieder möglich bin.
00:16:26: Sobald man sieht, es hat etwas, können wir wieder sammlen.
00:16:31: Alina, erzähl mal ein bisschen.
00:16:35: Brennerspark Hotel und Spa, früher noch unter anderem Namen.
00:16:38: Das gibt's seit fast zweihundert Jahren?
00:16:40: Seit ja über hundertfünfzig Jahre.
00:16:43: Okay
00:16:44: gut!
00:16:44: Ist ein fünf Sterne Haus für die das nicht kennen in Süddeutschland.
00:16:48: Hundertfünft Zimmer und Sweeten.
00:16:51: Korrigier mich drei Restaurants und zwei Bars?
00:16:53: Ja zwei Restaurants, zwei Bards.
00:16:56: Anstellungsbereich
00:16:57: genau.
00:16:57: Und jetzt als FMB Supervisor ich stelle mir darunter vor dass du das Servicepersonal Leitest und so ein bisschen für die Qualitätsstandards zuständig bist.
00:17:08: Genau!
00:17:09: Erzähl mal ein bisschen, wie viele Personen sind dir da unterstellt?
00:17:12: Und wie sieht deine Woche ungefähr aus?
00:17:16: Ja also meine Woche ist jede Woche anders.
00:17:19: wir sind im FNB Bereich oder Food & Babbage Bereich.
00:17:22: sind wir Ein Team von ca.
00:17:24: vierzig bis fünfvierzig Mitarbeiters kommt immer darauf an, wie viele Auszubildenden gerade uns zugeteilt sind.
00:17:31: Aber mein typischer Tag startet eigentlich mit meinem Rundgang, dass ich einmal durch alle Restaurants gehe und einfach schaue, dass jeder da ist, dass es jedem gut geht.
00:17:40: Ob es irgendwelche Probleme gibt kann nicht irgendwo einschreiten.
00:17:43: Gibt es irgendwo Stellschrauben, an denen ich heute noch unterstützen kann oder muss sich Personal vielleicht umschieben?
00:17:49: Dann habe ich eigentlich einen sehr großen administrativen Plan oder Aufgabe, weil ich für die komplette Personalplanung zuständig bin.
00:17:58: Also jeder Abteilungsleiter schreibt intern seinen Dienstplan vor, dass sich eine grobe Vorlage habe.
00:18:03: aber ich bin dann derjenige, die nochmal drüber schaut und sagt da muss ich noch mal ein bisschen was schieben, denn ich hab die kompletten Veranstaltungen im Überblick und weiß dann genau gut das brauchen wir vielleicht noch einer anderen Stelle an Manpower.
00:18:15: Da bin ich immer so ein bisschen die Joker-Position, wenn Sonntagsmorgen im Frühstück mal richtig knallt.
00:18:20: Dann bin ich natürlich auch mit On the Floor da.
00:18:23: jetzt gerade dadurch dass wir so große Pressartikel gelandet haben sind unsere FMV Bereiche sehr gefragt.
00:18:28: und was Veranstaltungen angeht.
00:18:30: Da haben wir oftmals ja sind wir back to Back unterwegs wo es dann auch schnell um Umbaumaßnahmen geht und das macht mir eigentlich relativ viel Spaß weil ich stelle mir das immer vor wie wie so ein Militär, wie wir aufgebaut sind.
00:18:43: Ich habe meine Armee
00:18:45: und
00:18:46: ich muss dann schauen, dass wirklich jeder an der Front richtig läuft und wieder irgendwie gut durchkommt.
00:18:52: Und wenn das am Ende des Tages gut geklappt hat, dann freue ich mich natürlich sehr.
00:18:57: Wenn jeder dabei auch Spaß hatte ist es natürlich umso schöner!
00:19:02: wenn es halt von beiden Seiten aus gut ist, wenn die Mitarbeiter sagen ja sie hatten da jetzt eine schöne Erfahrung mit.
00:19:08: Das war etwas was sie noch nie gemacht haben.
00:19:10: auch so was macht mir total Spaß zu schauen wo kann ich wen einsetzen?
00:19:13: Wo kann ich vielleicht noch einen Stärken herausfinden Was macht demjenigen mehr Spaß?
00:19:17: Was macht denjenigen
00:19:18: nicht so viel Spaß?
00:19:20: Das ist ja eigentlich total interessant das mal so von der anderen Seite mitzuerleben.
00:19:25: Und genau, ich kümmere mich auch viel um die ganzen Reservierungsanfragen für die Restaurants.
00:19:30: Schau da das alles koordiniert ist, dass jedes Restaurant vollgemacht wird aber nicht überbucht wird.
00:19:36: Da habe ich ja immer mit ein Auge drauf.
00:19:38: Wenn du vom Militär sprichst... Da beginnt man mit der Rekrutenschule.
00:19:44: also erstmal ein bisschen Ausbildung.
00:19:46: Coachst du da auch oder ist es mehr einsetzen?
00:19:51: Oder wie funktioniert das bei euch?
00:19:53: Also aktiv Schulung gebe ich jetzt nicht.
00:19:54: Das ist so ein bisschen was, was sich an unserer Teilungsleiter abgegeben haben, weil das wir jetzt eine Trongi-Schulung hatten für unsere ganze Zeit.
00:20:00: Wir machen gerade bei uns im Restaurant Wintergarten noch viel am Tisch, Krebssuisette.
00:20:05: Machen wir Tata, Sitzungen aber auch eben dem Restaurant Fritz und Felix.
00:20:09: Da schaue ich einfach dass das nötige Werkzeug den mit an die Hand gegeben wird.
00:20:13: Und da ist natürlich dann auch meine Aufgabe zu schauen, dass du unsere Abteilungsleite an der Hinsicht abliefern und unsere Jungtalente eben mit in die Hand nehmen.
00:20:21: Ich meine, das Gute ist ich habe in dem Haus selber meiner Ausbildung gemacht.
00:20:24: Ich weiß wie es ist.
00:20:25: deswegen verstehe ich beide Seiten sehr gut und kann mich da eben doch
00:20:29: aktiv für
00:20:30: unserer Zubis einsetzen dass eben das vermittelt wird warum sie auch da sind.
00:20:34: weil Rückblinken muss sich sagen hatte ich eine sehr schöne Ausbildung und der hat das wirklich sehr genossen.
00:20:39: auf das Angebot was uns geboten worden ist und das würde ich halt gerne auch weiter geben dass das weiter am Leben bleibt und jetzt gerade Nach unserer Renervierungsphase, wo es jetzt wieder voll losgeht ist das natürlich umso wichtiger.
00:20:52: Dass das auch nicht verschwindet sondern weiterhin auch präsent ist dadurch dass wir lange jetzt auf kleiner Flamme gefahren sind und da war natürlich viel möglich.
00:21:01: Da wurde die Zeit auch sehr gut genutzt und das muss natürlich jetzt beibehalten werden.
00:21:06: Da darf man jetzt nicht einschlafen.
00:21:08: Jetzt bist du plötzlich in der
00:21:10: Führungsposition
00:21:11: kauft davor schon Chef de Rang aber Kindergeburtstag im Vergleich
00:21:16: zur
00:21:17: Führung, die du jetzt innehast.
00:21:20: Hast du da irgendwie eine irgendwelche Führungskurse in Management-Schule oder ist das einfach rein ins kalte Wasser?
00:21:28: Oder hast du damals besucht?
00:21:30: Ich glaube es war eher das zweite rein ins Kalte Wasser.
00:21:33: nachdem ich aus dem Magital weg bin habe ich ja vier Monate lang bei uns zu Hause und Familienbetrieb mitgearbeitet.
00:21:40: Da wurde mir irgendwie eine ganz andere Rolle zugespielt, als ich das erwartet habe.
00:21:44: Weil davor habe ich dort immer nur als Aushilfe nach der Schule gearbeitet und nebenbei danach bin ich ja schon von zu Hause weg.
00:21:51: Und da bin ich aber immer nur mitgelaufen.
00:21:55: Von mir wird was ganz anderes erwartet auch ne ganz andere Entscheidungsfreudigkeit.
00:21:59: Ich glaube, dass war erstmal ne gute Vorbereitung!
00:22:02: Darauf, was mich dann im Brenners erwartet hat letztendlich.
00:22:05: Weil ich natürlich auch sehr jung bin für diese Position und ich glaube in einem anderen Haus weiß nicht ob das so möglich gewesen ist und die Freiheiten, die ich jetzt bekomme.
00:22:13: Da darf ich mich natürlich viel ausprobieren.
00:22:16: Manche Sachen laufen gut, andere noch nicht so gut.
00:22:18: Das ist mir auch immer ganz wichtig dass ich je mehr des Feedback einhole von dem Team drum herum und auch von meinem direkten Chef Da muss man einfach ganz viel kommunizieren, weil nur so kann ich mich auch weiterentwickeln und vielleicht aus Sachen lernen die jetzt noch nicht so gut laufen.
00:22:34: Aber der Plan ist natürlich schon dass sich da dann nochmal ein bisschen professioneller unterwegs sein werde und in den nächsten
00:22:42: Schritten
00:22:43: da vielleicht auch mal den einen oder anderen Kurs oder mit
00:22:45: Coaching.
00:22:47: schon sehr hilfreich, gerade auch als junge Frau in so einer Position sich da einfach mal einen Rat von externen einzuholen.
00:22:57: Spürt ihr beide hier und da dass wir vielleicht noch nicht ganz entsprechend euer Qualität ernst genommen werdet weil ihr jünger seid oder das ist natürlich ganz unterschiedlich.
00:23:12: bei dir können es Mitarbeitende und Gäste sein?
00:23:15: Bei dir geht es wahrscheinlich dann eher.
00:23:17: Ich bin dir, da kann ich in Schweizerdeutsch werden.
00:23:23: Ich weiß es nicht.
00:23:24: Wo spürt ihr eures Alter?
00:23:31: Bei uns spürte man das nicht so, aber wenn man die Qualität bringt, hat man eine schnelle Anerkennung.
00:23:39: Aber bei uns ist man ein sehr junges Team.
00:23:42: zum Teil und mit den Pfeifen zu Hause ist ja im Durchschnitt eher ... Aber ja, eigentlich ist es...
00:23:52: Aber von Sven zum Beispiel, spürst du?
00:23:55: Du kannst mit ihm auf Augenhöhe reden.
00:23:59: Absolut!
00:23:59: Also mit Sven, er ist klar der Chef und gibt's ganz klar durch.
00:24:06: Aber ich habe mit ihm so viel Redo ein wirkliches Problem entwickelt.
00:24:10: Er lässt so gut zu, ich glaube noch nie einen so guten Chef gehabt haben.
00:24:13: Wenn du wirklich das Problem hast, kannst du ihn immer aufs Freifahrt oder beruflich gehen lassen und es ist schon sehr viel wertes zu sein.
00:24:20: Hey, wenn's wirklich nicht läuft!
00:24:21: Du hast jemanden erlöst dazu und er hilft dir.
00:24:23: Und er hat auch mit dem Team, dass vielleicht nicht alles optimal
00:24:27: ist.
00:24:28: Du weißt ja wahrscheinlich eher Mitarbeiterinnen die älter sind als du?
00:24:33: Definitiv,
00:24:34: das sage ich doch.
00:24:36: Das war so ein bisschen meine größte Angst, die ich hatte.
00:24:39: Aber ich muss sagen... Ich habe mich sehr gut eingefunden und das Team wurde auch sehr gut wieder aufgenommen.
00:24:44: Und ich glaube, dass sich einfach auch in der Ausbildung gezeigt hat, dass ich jemanden bin, der mit anpackt und immer dabei ist und sich für keine Arbeit zu schade ist.
00:24:53: Wenn man mich braucht, dann bin ich voll da mit meinen beiden Händen und lauf natürlich auch mit!
00:24:59: Aber es war natürlich erst mal auch glaube ich für die Umstellung jetzt so ein junges Küken mit dem Team zu haben, aber das hat alles sehr gut funktioniert.
00:25:08: Ich wurde auch vom Hotel aus von meinem Chef und unserem Hoteldirektor damals auch sehr gut im Unternehmen positioniert sodass da gar nicht erst irgendwelche Fragen aufgekommen sind.
00:25:18: was mache ich jetzt eigentlich genau?
00:25:19: Was ist meine Aufgaben?
00:25:20: sondern das war vorher schon ganz klar kommuniziert bevor ich angefangen habe Und das hat mir natürlich sehr geholfen dann guten Einstieg zu finden.
00:25:29: Stichwort Fachkräftemangel.
00:25:32: Ja, hier rollen schon die ersten Augen.
00:25:37: Ich kenne das sicher beide sehr gut aus unterschiedlichen Bereichen.
00:25:45: Ganz konkret, Nikolai... Es gibt ja kaum jemanden, der Patisserie macht?
00:25:52: Ja, das ist leider so!
00:25:54: Jetzt machen wir ein bisschen Werbung.
00:25:57: Ich glaube, die Badesi ist sehr cool!
00:25:59: Die Badesie in der Schweiz ist eher schwierig und zum Teil so schwierig das zu lernen.
00:26:10: auf diesem Niveau aber... Wenn man z.B.
00:26:13: so lange geht, bin ich die letzte Woche in Salzburg und dort war seine Ehring die fifty-besten PS-Truckschef.
00:26:21: Badi Siri ist eigentlich schon ein Baum aber es hat neue Leute nachgekommen, Junge und sie wollten offensiv für Neues zu lernen.
00:26:31: Aber ja, das hast du gut über ein bisschen mehr Leid hatten!
00:26:35: Ja, das ist lustig mit dem Kei, Baumgarten.
00:26:41: Nach dem Abend gekriegt und er hat gesagt, man müsse etwas machen.
00:26:46: Aber vieles ist dann auch nicht gekommen.
00:26:49: Es scheint einfach sehr schwierig zu sein.
00:26:51: Du bist ja auch vor Köchin nachher zur Patisserie geworden.
00:26:56: Wieso hat es denn dich gepackt?
00:26:58: Irgendwie hat mir das ihr lehrgepackt.
00:27:00: Die Patissierei hat mich interessiert.
00:27:02: Das hat mich fasziniert.
00:27:04: Ich habe erst die Köchin geklärt und konnte in der Gofesserin.
00:27:08: Und er dort, also mit seiner Patisserie im Restaurant macht oder in ihrer Konditorei arbeitet.
00:27:15: Er ist noch zwei Paar ganz andere Schuhe und man muss den Weg wirklich wählen und halt auch vielleicht sich mal jemandem umraten.
00:27:25: Aber durch das wird man natürlich besser und wir müssen es schon ein bisschen aussuchen zu werden,
00:27:31: dass man geht.
00:27:32: Ja, Appel entsprechend sind natürlich auch die Chancen sehr sehr gross.
00:27:36: eben wie gesagt du bist jetzt Frisch fünfe zwanzig und die Stadt Weltoffen.
00:27:43: Du hast sehr viel tolles schon geleistet, schon gesehen, schon gemacht.
00:27:49: Eigentlich müsste ich das... Das kann ja nicht sein!
00:27:55: Was
00:27:56: denn was?
00:27:56: Ja dass da kaum Jungs Talent nachkommt.
00:28:02: Aber es ist halt einfach wirklich... Ich glaube das sind ganze Gastroszenen.
00:28:07: Es ist schon eher schwierig, wenn man in einem Sternenrestaurant arbeiten muss.
00:28:12: Man muss wirklich auswählen und parat sein, dass wir genau die Vorträgen geben müssen.
00:28:18: Dass man den Tag hat, an dem man freien kann, dass sie vorgegeben sind, dass man eine samstliche Arbeit fehlen kann oder dass man das schon lange vorher anmelden
00:28:26: muss.
00:28:26: Und man muss schauen, wie es irgendwie geht.
00:28:28: Schon beim Samstag war ich nicht so in Memories gegangen.
00:28:31: Aber natürlich auch, du musst mega Vorbereitung leschen.
00:28:35: Aber ich glaube, das ist generell wirklich gastroes.
00:28:38: Das ist schwierig für die jungen Leute, wenn man Ehrings auf Social Media geht und sagt, man braucht ein Laptop dort, dann kann man sich selbstständig machen oder bei Reisen.
00:28:47: Ich glaube, es ist einfach in heutigen Generationen so.
00:28:50: Dass Gastro etwas falsch dargestellt
00:28:53: wird.
00:28:55: Wie steht's bei euch um den Fachkräftemangel?
00:28:58: Ihr seid ein grosses Haus... Kriegt ihr die guten Bewerbungen oder schaut ihr mehr darauf, dass ihr dann wenn ihr gute Leute habt, die unbedingt länger halten könnt als andere?
00:29:14: Klar also ich meine Fachkräftemangel begleitet uns natürlich auch.
00:29:20: Wir haben halt das Glück, dass wir einen sehr großen Stammmann auszubinden haben so dass wir eben sagen okay wir schauen, dass für unsere eigenen Fachkräfte sehr gut ausbilden und probieren sie natürlich noch ein zwei Jahre nach der Ausbildung zu halten.
00:29:34: Und wenn wir auch junge Talente bekommen, die zum Beispiel gerade frisch aus
00:29:38: der Ausbildung
00:29:38: bekommen ist das natürlich auch immer eine Chance für uns, die so ein bisschen mit in unseren Bann zu ziehen und den so ein bißchen ja einfach die Grand-Hotellerie oder auch unseren Brennerspirit einfach mit auf den Weg zu geben.
00:29:49: So dass man sie einfach dahin entwickelt, das hier auch zum Haus passen.
00:29:54: Ich glaube aber da ist man als Arbeitgeber heutzutage mehr an der Pflicht als je einfach den Mitarbeiter darin sind zu... sind zu geben, weil ich glaube nicht das ist irgendwie ein Benefit oder Work-Life Balance oder sonst was man jetzt sondern eben an dem wie Arbeit heutzutage wahrgenommen wird.
00:30:10: und Arbeit wird immer als so negativer Punkt dargestellt wobei ich finde dass es eigentlich ja gar nicht der Fall ist.
00:30:18: Man muss nur das Richtige für sich finden Weil wenn ich jeden Tag zur Arbeit gehe Ich habe nicht das Gefühl, dass es eine Pflicht ist oder ich hab auch nicht das Gefühle ich muss es machen.
00:30:25: Sondern ich darf es machen Und ich darf mich komplett darin ausleben und ich darf da meine Erfahrung machen.
00:30:30: Und das ist glaube ich so ein positiver Aspekt, wo ich auch gerne ein Vorbild sein möchte für die junge Generationen, die nachkommt.
00:30:37: Weil ich einfach glaube ja dass da das Bild nicht mehr ganz so balanciert ist wie es einfach mal war, normales morgens aufzustehen zu Arbeit zu gehen und seinen Job zu machen und das ist auch immer okay eine viertel Stunde länger zu bleiben wenn mich das einfach auch an mein Ziel bringt auf das sich hinderbeitend.
00:30:53: Solang man glaube ich den Menschen einfach einen Sinn gibt dann... Geht ja auch ganz anders damit um und geht ganz anderes an Dinge heran, als wenn ich einfach sage du trägst heute acht Stunden lang Teller raus.
00:31:04: Sondern da muss natürlich ein bisschen mehr Input- und Futter von unserer Seite aus kommen das ja auch versteht.
00:31:09: warum macht der das?
00:31:09: mit welchem Sinn macht er das?
00:31:11: Und warum tragen wir jetzt die Soße zuerst auf der linken Hand und nicht in der rechten Hand dass ich sie vorher auf den Tisch abstelle.
00:31:17: Ich glaube, da muss man die Menschen einfach ganz anders fordern und auch fördern.
00:31:21: Und ja sie auch einfach zu nehmen wissen gerade die jüngere Generation auf
00:31:26: jeden Fall.
00:31:28: Also wenn ich jetzt im Publikum sitzen würde wäre ich aufgestanden und hätte mal applaudiert für die Werbung!
00:31:33: Sehr sehr schön!
00:31:34: Danke!
00:31:37: Das heißt kriege ich von euch beiden das Versprechen?
00:31:41: Das ist eure Branche und da bleibe ich
00:31:44: Auf jeden Fall
00:31:46: Ja.
00:31:46: Ich glaube schon!
00:31:48: Ich
00:31:49: glaube, dass wir schon am richtigen Ort sind.
00:31:54: Es ist ja dann immer noch Spielraum da wie... ich sehe das so ein bisschen wie und wo.
00:32:02: Das muss ja nicht jetzt alles klar sein.
00:32:05: Aber du bist am richtiger Ort?
00:32:06: Ja, es ist das Gefühl.
00:32:09: Also, ich bin happy, dass sie jeden Tag machen.
00:32:14: Und wenn man doch bei diesem Thema bleibt Dann heisst sie auch immer wieder, Gastro und Familie lässt sich nur schwer unter Einhut bringen.
00:32:26: Ist das ein Gedanke, wo ihr auch damit spielt?
00:32:33: Wie ist denn das vielleicht eines Tages möglich?
00:32:37: Ich glaube es ist schon schwierig.
00:32:40: Aber ich sehe es jetzt eher beim Sven oder generell bei den... die man kennt, dass es eigentlich schon geht.
00:32:48: Man muss natürlich auch eine Organisation der Hinger und ich glaube, wir müssen einen Team für Troll abgeben können, damit es näher so gut funktioniert.
00:32:55: Aber es geht eigentlich schon, also wie gesagt sehe ich immer wieder.
00:32:59: Wahrscheinlich, wenn man dann eben so gut ist als ihr, kann es sein, dass vielleicht ein Betrieb das auf sich nimmt und sagt hey, die wollen wir behalten?
00:33:09: Und man organisiert sich!
00:33:14: Bei dir ist die Ausgangssage eine andere?
00:33:16: Ich wollte gerade sagen, ich bin damit groß geworden.
00:33:19: Für mich gibt es irgendwie keine andere Möglichkeit als Arbeit und Familie miteinander zu feiern.
00:33:23: Wir sind ein Familienbetrieb.
00:33:24: Ich bin da schon jetzt ein kleines Kind rumgelaufen und habe meinen Apfelsack-Johlen gezapft und war überglücklich wenn ich in mir gar einen fünf Euro Trinkgeld bekommen habe.
00:33:33: Und ich glaube deswegen gehe ich da auch mit einer ganz anderen Einstellung ran, dass sich sage ja das definitiv vereinbar und ich glaube dann muss man aber auch den Arbeitgeber mehr in eine Pflicht rufen und ich glaube, dass ganze auch ein bisschen kreativer angehen.
00:33:48: Weil was bringt mir jetzt das fünfte Fitnessstudio Benefit oder da noch einen Zuschuss?
00:33:54: Vielleicht muss man Dinge auch mal anders angehen und sagen okay wenn wir gerade bei Frauen ist es ja auch ein Thema der Familiengründung.
00:34:00: Wenn ich starke Frauen in meinem Betrieb habe die aber durch die Kinder vielleicht unflexibel sind Warum probiert man nicht mal ganz grob gesagt, dass so eine Idee die mir irgendwann kam aus einem Verbund von Unternehmen.
00:34:11: Dass man irgendwie einen gemeinsamen Betriebskindergarten macht und die Kinder sind alle in der Nähe und das entlastet die Mütter weil sie wissen Sie sind in guten Händen und ich glaube das sind einfach solche Lösungsansätze, dass wir nicht denken müssen was müssen wir denn immer noch mehr und mehr geben sondern was kann man vielleicht einfach anders machen?
00:34:27: Und wie kann ich irgendwie sinnvoll dabei unterstützen, dass auch eine Frau die Spaß an der Arbeit hat jetzt nicht irgendwie zurückstecken muss und sagt, okay ich kann jetzt aber heute wirklich nur bis zwölf Uhr arbeiten weil da muss sich mein Kind abholen.
00:34:40: Die haben wir bei uns im Betrieb natürlich auch und das sind oft die Leistungstragenden in den Teams wo es dann natürlich immer schade ist wenn sie direkt um zwölfe gehen muss weil die könnten jetzt noch eine Stunde länger gebrauchen.
00:34:51: Aber man hat natürlich auch das Verständnis dafür dass Sie nach Hause müssen zu ihren Kindern.
00:34:55: Da haben sie auch eben eine Pflicht gegenüber und Familie geht nun mal vor Und ich glaube so wie ich das gewohnt bin oder groß geworden bin ist das auch ein Privileg.
00:35:03: Wenn man in einer selbstständigen Familie groß wird, dann hat uns mal der eine Mitarbeiter von den Schulabgultern mal der andere.
00:35:10: Wir sind zusammen im Betrieb gefahren und haben da gegessen und waren dann happy bei uns im Kletterwald oder hinten im Wald.
00:35:15: Da wurden wir natürlich Erlebnisfahrt gebaut.
00:35:17: also für uns gab es immer irgendwie eine Möglichkeit dabei.
00:35:19: dass das natürlich nicht der Standard ist.
00:35:22: Das ist mir auch klar und deswegen muss man glaube ich ja die Dinge ganz anders angehen und vielleicht im Kollektiv denken was für ein zu wenig ist können aber alle viele gemeinsam schaffen Wenn man ein guter Lösungsansatz oder einfach eine andere Denkweise
00:35:36: hat.
00:35:38: Löhnt euch mal zurückschauen mit Youngster, wie war das damals?
00:35:43: Wie ist es überhaupt so weit gekommen, dass ihr euch angemeldet habt?
00:35:49: Ich habe vorher schon einen Wettbewerb gemacht und war schon in der Nationalmannschaft.
00:35:54: Dort packte ich natürlich das ganze Wetterwärbsding.
00:35:58: Und er hat uns mit dem Sven besprochen und sagte mir, dass ich im Jahr komme.
00:36:03: Ich wusste gar nicht, ob ich in den Topzeichen komme oder wie ich in die Topzeigen komme.
00:36:09: Und ich wusste nicht genau, wie das Finale kommt.
00:36:17: Und dann bin ich da her und habe nicht
00:36:18: genau
00:36:19: gewusst, wie die Chancen stehen.
00:36:21: Aber einfach mein Ding durchziehen und ich glaube, wenn ich links oder rechts schaue, habe ich mir das Ding gemacht.
00:36:26: Ich hoffe es reicht!
00:36:30: Bei dir, also ich meine im Boralac hat es ja fast schon Tradition, dass wenn man da als Junge dabei ist...
00:36:40: Nee, bei mir war das ganz spontan.
00:36:42: Ich glaube ich war nicht mal zwei Wochen in der Schweiz.
00:36:45: da kam Mr Blau auf mich zu und gesagt Kalina hier ist ein toller Wettbewerb, melde dich da mal an!
00:36:50: Und dann habe ich das natürlich ganz bläugig gemacht weil im Kräftemessen bin ich immer gerne dabei und ja ich hatte auch echt einen schönen Finaltag muss ich sagen die Vorbereitung haben wir sehr viel Spaß gemacht mit einfach Gedanken dazu zu machen wie kann ich mich als Persönlichkeit mit einbringen aber auch so ein bisschen das Hotel- und dem Wett bewerber Irgendwie erwürdig werden und mich natürlich am Ende dann auch sehr gefreut, dass sich die Vorbereitung ausgezahlt haben.
00:37:16: Und da ich den Fokal mit nach Hause nehmen durfte.
00:37:20: Hat euch das Siege etwas gebracht?
00:37:23: Ja, sehr
00:37:24: schön!
00:37:26: Definitiv.
00:37:26: Es
00:37:27: gab schon viel Presse darüber, selbst bei mir zu Hause in Dortmund haben drei Zeitungen darüber berichtet und das ist natürlich cool wenn es irgendwie so eine Welle schlägt und Leute auch mit begeistert die sich dann mitteilen freuen.
00:37:40: und ja ich glaube einfach diese mediale Präsenz was das ausgelöst hat ist uns sehr zugute gekommen.
00:37:47: Ja bei mir definitiv war also wirklich auch so gemerkt Wie viel Aufmerksamkeit es mir bekommt.
00:37:54: Und wir haben jetzt so ... In diesem Jahr hatten wir hier das Ekonomi der FOP Bank als mit dem Sponsor von Marmit.
00:38:01: Wir hatten einen Event, einen Nebenvent und noch das Genussfestival Waduzu.
00:38:06: Das ist eigentlich der Marmit über entstanden.
00:38:09: Genau!
00:38:15: Blicke Zukunft nochmal?
00:38:18: Wo stehen die fünf Jahre?
00:38:21: Hast ganz schwierige Fragen.
00:38:24: Glaubst du auch, ich seh nicht mehr dort.
00:38:26: Aber ja, viel gegenseitig Astro.
00:38:28: Partyserie!
00:38:30: Gut, klar, dass wir mal so stehen, sagen wir
00:38:32: du?
00:38:33: Also in fünf Jahren sehe ich mich aktuell noch im Ausland... Ich habe vorhin schon gesagt, meine kurzfristigen Ziele nochmal eine internationale Karriere sind die anzuschreiben und ich kann nicht sagen ob es jetzt in fünf oder sieben Jahren wird, da stelle ich mir dann schon vor, dass ich zu Hause mit eingestiegen bin Und dann meine ersten Schritte im Familienunternehmen mitmachen.
00:38:57: Schön!
00:38:58: Bei dir startet ja eben... ...nur nicht, dass es nach Hause steht, das hättest du nicht konkret gefreut.
00:39:04: Da ist jetzt Zeit bei Memories um.
00:39:10: Wieso?
00:39:11: Erstmal.
00:39:11: Ich
00:39:13: glaube, es ist Zeit zum Weitergehen.
00:39:15: Ich habe sehr, sehr viel gelernt.
00:39:18: Aber ich möchte meine Horizont erweitern und dann muss man weitergehen.
00:39:23: Genau darum ist es eigentlich Zeit zu gehen.
00:39:25: Und wenn ich angefangen habe in Memories, habe ich gesagt ja über ein Jahr höchstens ein Jahr und jetzt ist es zwei Jahre und von dem her kann ich auch mit meinem Gewissen gut gehen.
00:39:33: Was die Zukunft so bringt?
00:39:35: Abgesehen der nächsten schönen Reisen!
00:39:38: Ja das sehen wir denn,
00:39:40: was sie so bringt.
00:39:41: Sehr gut Wunderbar.
00:39:45: Ich glaube, wir haben viel Spannend zu erfahren.
00:39:49: Ich hoffe, dass man es viral gehen muss und ein Spannendes gehört.
00:39:56: Merci vielmals in den Dachs, Nicole Alina!
00:39:59: Vielen Dank auch!
00:40:00: Und ganz viel Glück für die Zukunft und weiterhin so eine Begeisterung!
00:40:08: Danke schön!