Hosting the Hosts

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00:00:00: Ja, einen schönen guten Tag.

00:00:01: Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Besucher der Igeo.

00:00:04: es freut mich sehr das der eine oder andere ist doch geschafft hierherzukommen auf diese kleine Barbühne um uns die nächsten forty fünf Minuten zu begleiten.

00:00:15: herzlich willkommen.

00:00:16: mein Name ist Patrick Braun.

00:00:17: ich bin Chefredakteur vom Drinks Magazin ein Talk auf den ich sehr gespannt bin denn insbesondere bei dem Thema Zwei Städte, eine Vision.

00:00:26: Wir haben aus Basel zwei Bartender hier und zu Gast aus der nahen Stuttgart ebenfalls ein Bartender Und wir reden heute über das Netzwerken an Bars und die Vernetzung innerhalb der Community.

00:00:39: Ich möchte dazu Herzlich willkommen heißen Julia Scheer, sie ist die Barchefin und Betreiberin der Blaupause hier in Basel.

00:00:49: Und die Blaupau, wir haben Sie gerade im deutschen Magazin von Drinks vorgestellt, sehr selbstschöne Bar, ein sehr schönes Konzept.

00:00:56: wie freuen uns dass du hier bist?

00:00:58: Du hast auch bei dem Büchlein über das Wirkliche Sprenen nämlich den Bar Guide bei der Ausgabe vier und fünf mitgeholfen um bis natürlich Mitglied der Basel Bartenders.

00:01:09: Dann mache ich ein Shift.

00:01:11: Hier rüber Maximilian Koppermann aus Baden-Württemberg, aus Stuttgart jetzt wieder Gastronom und man kann sagen du warst bei den zwei bekanntesten Stuttgarter Bars tätig einmal Jigger & Spoon, einmal Bades Jahres vor wenigen Jahren in Deutschland und Lübetit Kok.

00:01:29: also schöne Bars.

00:01:30: schön dass du mit dabei bist.

00:01:33: Ein langjähriger Freund, kann man schon fast sagen.

00:01:35: Markus Engler.

00:01:37: Viele kennen ihn hier aus Basel weil er hier nämlich die Bar betrieben hat.

00:01:42: zum Kuss.

00:01:43: Hat mal kurz jetzt eine Schaffenspause hingelegt und ist aber schon wieder voller neuer Energie mit neuen Projekten The Old Man and the Rum.

00:01:52: Rum war immer deine Leidenschaft!

00:01:54: Und Kurt und Clarely sind in der Mache.

00:01:57: noch nicht eröffnet wird aber hoffentlich dann im Jahr zwanzig sechsundzwanzig soweit sein.

00:02:03: Schön, dass ihr da seid.

00:02:04: Und ich habe es jetzt schon in der Hand.

00:02:06: Es liegt auch überall aus!

00:02:08: Der Bar-Guide ist die sechste Ausgabe.

00:02:14: Kann man sagen... Ich fange mit dir an Julia Ladies First.

00:02:18: Ist das secheste Auflage alle Bars gemeinsam?

00:02:21: Hier sind viele schöne Rezepte drin, viele Geschichten und Markus zeigt alle sechs Ausgaben in seinem Köfferchen seit dem Jahr.

00:02:33: Sag doch einfach mal ganz kurz, was sagt dieses kleine Barbüchlein über euch und über eure Community?

00:02:39: Über euer Netzwerk aus.

00:02:42: Der Baselbar-Guide ist ein Großbestandteil von Vereiner.

00:02:46: nicht nur die Betriebewerten dargestellt und dürfen sich präsentieren sondern auch die einzelnen Mitglieder.

00:02:53: so aufgebaut das großen Kleinbasel.

00:02:56: Viele Touristen oder viele, die nicht Basel kennen, denken immer Großbasel gegen Kleinbasel.

00:03:01: Im Gegenteil ist ein Miteinander.

00:03:03: Wir dürfen immer wieder den Fluss überqueren und uns gegen sein Besuchen.

00:03:07: So ist auch der Bauzeit aufgebaut Und hinten drin haben wir von den Sponsoren Rezepten, die von unseren Mitgliedern entwickelt wurden fotografiert worden und abgebildet.

00:03:20: Also ich kenne tatsächlich keine andere Szene, die sowas ähnliches auf die Beine gestellt hat.

00:03:26: Markus du warst am Anfang mit dabei jetzt in den letzten Ausgaben nicht mehr aber du bist immer noch kreativer Kopf am Anfang gewesen.

00:03:32: man sieht's bei der ersten Ausgabe da hast du sogar noch dein Brototyp.

00:03:36: dabei War es irgendwie damals selbstverständlich als du so ein bisschen rückblickend im Jahr zwanzig achtzehn das mit auf die beine gestellt hast.

00:03:45: wie habt ihr das damals begonnen?

00:03:47: Was war so?

00:03:48: die Initialzündung?

00:03:51: Also mit Basel Bartender hatten wir ja zwei Absichten fürs Netzwerken einerseits nach innen das Vernetzen der Bartender, dass wir näher zusammenrücken.

00:04:01: Mit einem gemeinsamen Ziel das ganze gemeinsam mehr nach vorne zu bringen und natürlich das zweite nach außen zu tragen.

00:04:10: Und dadurch entstand oder daraus entstand der Bargei.

00:04:13: Wir wollten den Auftritt nach Außen machen.

00:04:15: schön gemacht Alle Bars sollten vertreten sein.

00:04:19: Ganz zu Beginn war sogar noch eine Idee, die habe ich von Tokio aufgenommen.

00:04:24: da gibt es ein Bar Tender Guide wo die Bar Tänder vorgestellt werden wäre auch ne schöne Sache gewesen.

00:04:31: aber wir haben uns dann für den Bar Guide geeinigt.

00:04:37: Wie war das damals Julia als du junge Bartenderin warst?

00:04:41: Hast du den Guide natürlich dann auch gesehen?

00:04:43: War das für dich selbstverständlich, dass du da mitmachen möchtest bei Basel Bar Tender oder war es eher so?

00:04:48: eine Geschichte ist ein elitärer Kreis.

00:04:51: Ja, es war eine mega Ehre dabei sein zu dürfen.

00:04:55: ich habe mich beworben damit ich eine Rezept machen darf und wurde angenommen und war mächtig stolz darauf auf meinen ersten Bar Guide mit Beitrag.

00:05:04: Ist es denn dann so wenn man in diesem Bar Guide drin ist mit einem Rezept Credibility?

00:05:09: Oder wird man dann wahrgenommen plötzlich, oh das ist ja die Julia aus der Blaupause oder wie ist es?

00:05:18: Beides.

00:05:18: Also alles ein bisschen.

00:05:20: wir haben viele Gäste machen auf dem Spiel sie nehmen den Bargeid und machen so Wurt und dort was anhält.

00:05:25: da geht man in die nächste Bar Und ich kenn zwei Leute, die machen das auch mit den Bart-Tenders hinten mit den Rezepten.

00:05:31: Dann gehen Sie in dieser Bar so Ich will diesen Drink und das sind noch recht vielzig.

00:05:35: Also es ist nicht nur für die Szene an sich, für die Bartender ein wichtiges Tool sondern auch für die Gäste.

00:05:41: Die sagen hier ich gewinne eine gewisse Attraktivität für die Bars.

00:05:45: sehr schön.

00:05:45: Max oder Maxi?

00:05:47: Du bist ja aus Baden-Württemberg und ich ebenfalls habe dich wahrgenommen als der Initiator für das Netzwerk von Baden Württmberg.

00:05:58: So was auf die Beine zu stellen.

00:06:00: Schaut man da über die Grenze hinweg und sagt hier in der Schweiz, ist das wirklich intensiv?

00:06:05: Ich finde das eine tolle Geschichte.

00:06:07: Also ich muss ehrlich gestehen, ich habe noch nicht so viel davon mitbekommen gehabt aus der Schweiz weil jeder kocht sein eigenes Zübchen.

00:06:15: Als mir Julia dann aber zum ersten mal den Bar Guide gezeigt hat, ich war hin und weg, weil es eine sehr coole Sache ist.

00:06:20: Wir haben das Bahnnetzwerk Baden-Württemberg nur deshalb erst einmal aufgebaut Weil greife ich vorwege oder Wir haben das nur aufgebaut, weil wir uns gegenseitig unterrichten wollten wann welches Event stattfindet.

00:06:36: Weil immer zu wenig Leute da waren.

00:06:38: Es waren dann immer fünf Leute oder so da und die nächsten Tage hat man dann gehört voll cool was da war.

00:06:44: warum hat mir keiner Bescheid gegeben?

00:06:46: Und daraufhin haben wir dann erstmal mit einer WhatsApp-Kruppe gestartet und das ist dann nach und nach ins Rollen gekommen wahrscheinlich so wie in Basel

00:06:53: auch.

00:06:54: Okay aber wie ist das wenn man in so einer WhatsApp Gruppe drin ist?

00:07:00: Jetzt ist jemand ein bekannter Barcanner wie die beiden hier in Basel und man streitet sich plötzlich.

00:07:05: Jetzt gibt es eine Bar, die sagt hey willst du nicht zu uns kommen?

00:07:08: Ab wann hört denn... Wann fängt das Netzwerk dann an und wann ist es denn eher Richtung Konkurrenz?

00:07:14: Tatsächlich weil wir genau diese Angst hatten dass es da Streitpotenzial gibt haben wir ganz klar kommuniziert gehabt.

00:07:22: Hier darf niemand aus irgendeiner Bar einen Job gesucht reinstellen Es sei denn man sucht Das ist das Einzige, wo man darüber kommunizieren kann.

00:07:30: Weil wir das auch schon von anderen Communities gehört haben dass so Gruppen auch zerbrochen sind.

00:07:35: Deswegen haben wir das gleich unterbunden.

00:07:37: Also klares Regelwerk um das Netzwerk zu betreiben.

00:07:40: aber wann war es denn so für dich der Schlüsselpunkt?

00:07:42: Wo du gesagt hast jetzt machen wir wirklich ein großes Netzwerk draus nicht nur die WhatsApp-Gruppe sondern das braucht eigentlich ganz Baden-Württemberg was ja wenn man auf die Landkarte schaut von Konstanz bis Mannheim hoch ist sehr viel größer als die deutsche Schweiz Komm ich aber auch gleich noch mal drauf zu.

00:08:01: Tatsächlich einfach nur das Feedback von den Badten dann selber, weil am Anfang wo wir diese Gruppe gestartet haben habe ich so gedacht Das wird bestimmt in der Luft zerrissen, das braucht kein Mensch.

00:08:14: Gleich die erste Masterclass nachdem wir das angefangen haben mit dieser Gruppe waren auf einmal vierzig Leute vor Ort und jeder hat sich bedankt dass es endlich sowas gibt und so hat sich das nach und nach erweitert.

00:08:26: Viele Leute sind aus Karlsruhe gekommen, aus Ulm, aus Mannheim und aus Konstanz.

00:08:31: Und haben gesagt so das wäre doch cool wenn man das auch auf die Grenzen ausbauen könnte.

00:08:34: also zuerst war der Fokus Stuttgart und es ist dann immer größer geworden weil eigentlich auch viele Sachen sag mal nah beieinander liegen zwei bis drei Stunden so ein bisschen in die Mitte.

00:08:44: Das geht schon.

00:08:46: Julia du warst jetzt lange Geschäftsführerin der Blaupause?

00:08:51: Dreinhalb Jahre

00:08:52: hast Thierry mit gemeinsam die Blaupause auch so berühmt gemacht, wie sie jetzt nicht nur in der Deutsch-Schweiz ist sondern ja ganzen Schweiz und sogar in Deutschland.

00:09:01: Gibt es für dich Grenzen der Solidarität?

00:09:04: oder ab wann sagst du nee das hat bei uns würde man sagen Geschmäckle?

00:09:11: Wenn die Augenhöhe verloren geht ganz einfach wenn sei das im Team untereinander aber auch gegenseitig.

00:09:19: sobald die Augenhörer verlassen wird ist die Solidaritäts beizeitig nicht mehr da Und dort ist die Grenze zum Glück.

00:09:26: Nicht noch nie wirklich mitbekommen, aber dort wäre die Grenzen, was ich sagen würde.

00:09:29: Aber du hast schon drauf geachtet immer mal wieder.

00:09:35: Geht das links oder rechts einer gewissen Leitplanke raus?

00:09:37: Oder war es für dich wenn wirklich mal ein Schritt darüber hinweggeht dass man das nicht mehr als Solidarität sieht sondern eher als Gefahr?

00:09:46: Du hattest offensichtlich Angst am Anfang in der WhatsApp-Gruppe sich in die falsche Richtung entwickeln kann und als Geschäftsführerin muss man ja im erster Linie darauf achten, dass die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens läuft.

00:09:59: Und bei aller Solidarität?

00:10:02: Ich habe das beste Team was ich haben kann von dem.

00:10:04: er hat nicht das Problem nicht.

00:10:06: Muss ich ehrlich zugeben aber ich glaube der große Unterschied ist auch wir haben den Basel Bartender rein.

00:10:12: Basel ist sehr klein ist eine kleine Stadt mit kleinen Vereinen viel viel kleiner und von dem man kennt sich.

00:10:18: also wenn jemand wegen einer Grenzübszeit geht man vorbei findet Was läuft?

00:10:22: Nimmt man ein Bier zusammen und spricht darüber.

00:10:25: Ist das so einfach?

00:10:26: Ja,

00:10:27: hier im Basel ja!

00:10:27: Okay.

00:10:29: Manchmal ist klein auch fein.

00:10:32: Markus du hattest relativ lange Zeit zum Kuss.

00:10:37: Du warst bei dem einen oder anderen Konzept immer mit involviert.

00:10:40: was bringt dir als Barbetreiber so ein Netzwerk?

00:10:44: Ist es ein gewisses Rückgrat?

00:10:48: gibt es dir in Inspiration?

00:10:50: oder wie ist das Netzwerk für dich?

00:10:53: und was hat es für dich von Stellenwert?

00:10:55: Ich würde sagen, dass ist vielschichtig.

00:10:59: Alles was du erwähnt hast spielt eine Rolle, dass man sich abgefedert fühlt, dass auch Kollegen besuchen kann, sich austauschen können.

00:11:08: Das gibt extrem viel Sicherheit!

00:11:10: Und wenn neue Betriebe, neue Konzepte bringen die innovativ sind dann fühlt man sich selbst auch ein bisschen gefordert und überlegt sich Dinge die man schon jahre auf dieselbe Art macht.

00:11:24: Ich nenne im Beispiel als wir hier in Basel Angels Share hatten.

00:11:27: dort wurde der Verein auch gegründet im April zwei tausendsechzehn.

00:11:31: Die waren extrem innovativ und das hat viele unserer Bars wirklich angespornt, da eine ähnliche nicht dieselbe Richtung aber eine ähnelche Richtung im kleineren Bereich einzuschlagen.

00:11:44: Gibt es Bars die mehr Energie reinsetzen als andere die im Guide sind?

00:11:50: Und wo würde man sagen dass sie haben eine gewisse Führungsrolle?

00:11:52: du hast der Angels Share mit Rebecca Salzmann uns so angesprochen.

00:11:57: Gibt es welche, die sagen hey wir machen da eine gewisse Vorreiterrolle.

00:12:00: Wir halten die Fahne hoch?

00:12:02: oder muss man auch mal sagen hier also kommt von euch muss bisher mehr kommen?

00:12:06: Oder ist das eher so viel man einen geben möchte gibt man halt?

00:12:12: Welche Richtung geht's Julia?

00:12:14: Im Beide.

00:12:15: Es gibt ganz klar Bars, Bartender Geschäftsleitungen und Philosophien, die anders sind als andere.

00:12:21: Die dürfen die Bars... die weniger leisten können für den Verein, die dürfen trotzdem dabei sein.

00:12:28: Das ist ja auch eine Bereicherung.

00:12:29: trotzdem.

00:12:31: Wie viel Prozent deiner Arbeit macht das aus an der Bar zu stehen und für die Basel Bartenders aktiv zu sein?

00:12:38: Gibt es da einfach, dass man mal einen Überblick hat was so ein Netzwerken für Zeitkonsum hat?

00:12:44: Seit einer halben Jahren seitlich nicht mehr im Vorstand bin fast keine mehr.

00:12:47: dort

00:12:48: habe ich die Blaupars in Fokus Masse-Klasse in der Blaupause, wo jedes Mitglied immer kommen darf.

00:12:54: Das wird dann auch im Chat gespreadet aber vorher war es bis zu zehn Stunden pro Woche.

00:13:01: Ist ja unbezahlt theoretisch.

00:13:05: Dann fäst du natürlich auch im regulären Betrieb.

00:13:08: Gibt's da Diskussionen mit den Partnern?

00:13:10: Gabs Diskussion.

00:13:11: ich weiß Terry ist auch sehr involviert.

00:13:13: das wahrscheinlich die schlechte Frage ob er gesagt hat nee das ist zu viel.

00:13:18: wann setzt man sich selbst eine gewisse Grenze?

00:13:21: Ich habe es dann so gemacht, ich habe ihn einfach auch mit ins Boot genommen.

00:13:24: Wieder zurück in den Vorstand!

00:13:27: Die Arbeit darf natürlich nicht... Also die Bleibhals ist meine Priorität und alles andere mache ich in meiner Freizeit.

00:13:34: Okay, okay.

00:13:36: Maxi, menschlich zusammenschweißen gibt Sicherheit?

00:13:40: Ist ein schöner Spruch denn's im Deutschen gibt.

00:13:43: Was bedeutet das konkret in der Branche, die wir ja nun kennen?

00:13:47: Die sehr von Fluktuationen und Veränderungen geprägt ist.

00:13:51: Wo viele Menschen eher auf den zweiten Bildungsweg eintreten?

00:13:57: Also ich muss sagen... Ich finde es eine sehr spannende Frage weil am Anfang war's wirklich so.

00:14:05: Es ist dafür da dass jeder was Neues lernt.

00:14:08: aber mit der Zeit haben sich Leute miteinander kennengelernt Werden zu Freundschaftsgruppen, können sich austauschen über das Ganze.

00:14:16: Und ich finde sobald du ein Gesprächspartner hast der dasselbe durchlebt wie du dann hast du schon einen gewissen Vorteil wer versteht was du meinst und so kann man vielleicht auch gegen Burnout gegen sonstiges arbeiten und zu dem Fluktuationsthema ist ja auch so welche Bar setzt sich mehr an welcher weniger?

00:14:37: Das ist eine ganz eigene Philosophie.

00:14:39: Ich würde immer sagen, lass die Leute machen wie sie es für richtig halten aber geh immer im guten Auseinander.

00:14:45: Ganz einfach weil die Leute können ja auch wieder zurückkommen in das Netzwerk und dementsprechend ja.

00:14:50: Jetzt stelle ich mal Markus dir ne ganz ketzsicherische Frage.

00:14:53: du bist der alterstechnisch erfahrenste hier am Pendeltalk wahrscheinlich jetzt.

00:15:01: Bar-Netzwerke, wie jetzt hier in Basel oder auch in Stuttgart haben eine gewisse Funktion.

00:15:06: Aber es gibt ja auch parallel dazu die Schweizer Bartender Union, die eigentlich das als Verein ähnlich gestaltet, dass Netzwerken.

00:15:18: Deutsche Bargeheber Union sind Vereine über hundert Jahre.

00:15:22: Die SPU gibt's seit dem Jahr und zwanzig, die DBU ist seit den Jahren neunzehntneun.

00:15:27: Was bietet ein Netzwerk wie Euras hier in der Stadt Basel anders als die SBU?

00:15:32: Und wo sind die Ergänzungen, was glaubst du?

00:15:36: Wie lange haben wir Zeit auf der Bühne?

00:15:38: Es sind ganz viele Fragen.

00:15:44: Als ich begonnen habe an der Bar zu arbeiten, das ist jetzt mehr als dreißig Jahre her, wollte ich unbedingt Mitglied werden der SPU.

00:15:53: Ich habe im Brief geschrieben und dann habe ich die Einladung bekommen.

00:15:57: Und damals musste man einen Auszug aus dem Zentralstrafregister einreichen, dass man keine Vorstrafen hatte.

00:16:05: Ich hatte eine aber nicht Schlimmes.

00:16:08: also wegen Armee und so.

00:16:11: Ich durfte gar nicht Teilnehmer werden.

00:16:15: Und das finde ich halt, wir wollten hier was machen, was möglichst niederschwellig ist mit dem Verein Baselbarthänder.

00:16:21: Wir hatten zu Beginn auch viele Diskussionen.

00:16:23: wollen wir nicht irgendwie qualitative Merkmale nehmen, qualitative Maßstäbe?

00:16:29: Was fordern wir für den Eintritt eines neuen Mitglieds?

00:16:34: Was muss diese Person können er oder sie?

00:16:37: Oder dann als es um den Bar Geist ging was soll die bar erfüllen oder was nicht?

00:16:43: Auch da gingen innerhalb des Vereins die Meinungen sehr auseinander.

00:16:47: Schließlich sind das alles Menschen, die in dem Verein sind, die den Verein ausmachen.

00:16:51: Das sind sechzig bis siebzig Vereinsmitglieder.

00:16:53: Es ist nicht riesig aber es sind viele verschiedene Meinungen und eine ganz wichtige und richtige Meinung – das war damals nicht meine – war wir wollen das niederschwellig halten.

00:17:05: Möglichst offen!

00:17:06: Jeder und jede der oder die Mitglied werden möchte soll das auch tun können.

00:17:12: Und die selben Prämisse wurden auch beim Bar-Guide dann verfolgt.

00:17:17: Sehr niederschwellig, also es sind auch Weinbars drin und Bierbars drin.

00:17:22: Es hat ich sage mal fünf bis zehn qualitativ sehr hochstehende Cocktailbars mit drin.

00:17:30: aber wir halten das nicht auseinander.

00:17:33: Wir suchen nach einem gemeinsamen Auftritt weil gegenseitig wollen wir uns stärken.

00:17:38: jeder kann vom der nächsten Person profitieren, wenn wir uns austauschen nach innen und nach außen auch mit den Gästen.

00:17:46: Ist deine Frage halbwegs beantwortet?

00:17:48: Ja absolut!

00:17:49: Nein nein sehr gut.

00:17:50: dann frage ich dich ja noch mal als Vorständin ehemaliger wie ist das rekrutiert?

00:17:57: dir aktiv?

00:17:58: Bartender sagt hey wollt ihr mitmachen?

00:18:00: oder ist es eher so überhören sagen kommt mit dazu.

00:18:04: Wir haben hier ein schönes Netzwerk.

00:18:06: davon profitierst du.

00:18:08: Gib uns mal so ein bisschen kurzer Einblick, wie das bei euch hier im Basel funktioniert.

00:18:13: Weil ich glaube wenn wir dann in Nachgang Zuhörer haben die sich hoffentlich den Podcast anhören ist es Kickstarter um eben weil woanders noch solche Netzwerke zu etablieren.

00:18:24: und ihr seid an die Blaupause dafür Wenn ich dieses Wortspiel mal nutzen kann.

00:18:29: Sehr schönes Wortspielen.

00:18:30: danke für das Ganz klar Aktives Aquirieren.

00:18:35: Wir zählen auch auf unseren jetzigen Mitglieden, die ihren neuen Mitarbeiter und Kollegen wieder in den Freien mitziehen.

00:18:44: Wir haben eine Instagram-Seite, basel Bartender.

00:18:51: Und dort ist auch der Link dabei, wo man sich anmelden kann.

00:18:53: Sobald man angemeldet ist kommt er auch in unsere WhatsApp-Gruppe.

00:18:56: Der WhatsApp-Group ist unser Haupttool, wo wir kommunizieren.

00:19:00: Auch untereinander miteinander.

00:19:04: Maxi, Stuttgart.

00:19:05: Wie war es damals als du in Stuttgarthes etabliert hast?

00:19:10: Es gibt tolle Bars in Stutgart.

00:19:11: Wir haben schon darüber gesprochen den Schwarz-Weiß-Bar wir noch zu nennen.

00:19:15: Es gibt so viele Paul & George und soweit dann sofort... Bist

00:19:21: das neuen?

00:19:22: Ja!

00:19:22: Bravo Louis, Lüppity Cork, Schwarz Weiß Bar, Leonard's ... Es gibt sowieso viele verschiedene Bars die sich auch zeigen wollen, so wie ihr es vorhin gesagt habt.

00:19:35: Jeder merkt dass man Ein Teil von einer Geschichte sein kann, wenn man sich einfach nur mit einbringt.

00:19:40: Du wolltest jetzt wissen wie ich das etabliert habe oder?

00:19:43: Genau.

00:19:43: also zum einen Wie hast du es etabliert?

00:19:46: bist du in die Bars gegangen oder war das einfach nur über eine gewisse Hörensagen-Taktik?

00:19:52: und wie hat das funktioniert?

00:19:53: mein Bars manchmal helfen sie sich aus.

00:19:56: Wenn jetzt ein Barkeeper von der ehemaligen Bar wo anders arbeitet und die brauchen plötzlich was dann hilft man sich aus.

00:20:01: aber wenn jetzt plötzlich ne Bar kommt Die in einer gewissen Konkurrenz zu einem steht Wie überredet man die, damit zu machen?

00:20:08: Also tatsächlich war schon immer mein Credo eine Handwäsche die andere.

00:20:13: Es bringt nichts wenn man sich gegenseitig irgendwie runter macht weil Wenn du einem Gast sagst hey geh doch mal in die und die Bar Ich kann die nur empfehlen Und der Gast ist dann glücklich mit der bar Der kommt zurück aus dankbarkeit.

00:20:25: ganz ganz einfach und ich glaube das haben viele bars Mittlerweile realisiert weil das war früher auch noch ein anderes thema wie ich das Ganze gestartet habe.

00:20:34: Ich hab die WhatsApp-Gruppe aus reiner Lust mal angefangen und hab geschaut, was daraus wird... ...und es hat sich einfach entwickelt!

00:20:41: Dadurch dass ich eh ein großer Netzwerker bin, wie du's schon gesagt hast, wissen viele um meine Arbeit des Netzwerkens und haben sich darauf eingelassen.

00:20:49: Und haben gemerkt, cool, das bringt was.

00:20:52: Das bringt uns weiter als Bar.

00:20:54: Es bringt uns wieder als Bartender also wenn man persönliche Interessen hat.

00:20:58: Es bringt uns aber auch weiter als Stadt oder als in dem Fall Bundesland, weil wirklich man merkt wie die Leute sich immer mehr und immer weiter miteinander unterstützen.

00:21:08: wenn man dann gewisse Zahlen vorbringt.

00:21:12: Weil wir sind zum Beispiel auch so dass wir Instagram haben, thousand six hundred followers mittlerweile und diesen Kanal gibt es noch nicht mal ein Jahr Wenn du denen dann sagst hey wir haben eine Reichweite pro Monat von hundertseptzig tausend das ist für dir ja schon so wow krass ich will da unbedingt mitmachen.

00:21:28: Ich will auch einen Stück vom Kuchen Und so hat sich das nach und nach etabliert.

00:21:32: Du musst da dran bleiben, du musst es professionell aufbauen.

00:21:35: Es bringt nichts mit hier nehmend und schaut mal was daraus wird sondern dann muss man halt seine Zeit rein investieren, seine Freizeit.

00:21:43: aber ich sage es lohnt zu ist weil ja es bringt viel mehr wenn wir uns gegenseitig helfen wollen als uns gegeseitig runterzumachen.

00:21:51: Du hast gesagt, der Kuchen ist ein schönes Stichwort.

00:21:54: Empfehlungsmarketing vergrößert den Kuchen.

00:21:57: Hast du konkrete Beispiele für Stuttgart?

00:21:59: Was ihr gemacht habt?

00:22:01: Naja das fängt ja schon bei Gastschichten zum Beispiel an.

00:22:04: wenn die Jigans Boon irgendwo in München, Hamburg-Frankfurt Berlin unterwegs sind dann sagen sie hey Kommt doch einfach mal zu uns in die Stadt, macht dort eine Gastschicht.

00:22:15: Dann machen sie dort eine Gaschicht, die Bars wo sie gerade einer hatten.

00:22:19: Dann kommen andere Barthänder aus Stuttgart daher, kommen auch ins Gespräch.

00:22:23: dann kommt die nächste Gastgeschichte vom Weißen Ross zum Beispiel in Frankfurt und so nach und nach entwickelt sich das Ansonsten vergrößert.

00:22:34: gesagt, bei den Masterclasses merke ich sehr mit der Industrie.

00:22:38: Die Industrie hat immer mehr Bock auf uns und die Stadt und das ist ja auch nochmal ein Vorteil für die Barbetreiber sich so in Schaufenster zu setzen natürlich auch Miete zu verlangen.

00:22:49: sonstig ist ein bisschen was fürs Geld Portfolio.

00:22:51: aber Ja.

00:22:53: also ich glaube nach und nach merken die Leute dass es einfach nur lohnt.

00:22:57: Okay, da freu ich dich Julia.

00:22:59: Ihr habt ja auch diesen Bar-Guide bei euch in der Blaupause ausliegen.

00:23:04: Find' ich schon mal sehr cool weil dann kann man tatsächlich auch mal durchblättern und dann sieht da ein Hoppla.

00:23:10: aber wie viel Zeit dort?

00:23:11: beziehungsweise ist das wirklich so dass ihr Gästenhaus sagt hier schau dir die Bar an nehmt das Büchlein, nimmt das mit, nehm't eine Bar.

00:23:21: macht ihr das aktiv oder versucht ihr eher den Gast?

00:23:24: des Umsatzwegens eher noch einen zweiten Trink in der Bar zu behalten.

00:23:32: Nein, ich verteile meine Gäste immer gern woanders hin!

00:23:36: Also die Bargaiten liegen jeder bar auf, von dem man überall kann beziehen.

00:23:43: wir machen das proaktiv ganz klar.

00:23:45: wenn die Gästen weiter ziehen wollen dann geben mir ihnen sehr gerne den Bargeit in die Hand Wenn sie fragen haben was sie hinsauen können Einung dazu geben, aber sonst einfach so.

00:23:56: Hier schaut mal das ist der Bargain von Basel.

00:23:57: Schauen wir rein ganz klar.

00:24:00: Sehr schön Markus.

00:24:02: Wir zwei als alte Hasen.

00:24:06: Wie sieht es aus wenn man so eine gewisse Erfahrungsbreite hat in diesem Konglomerat Basel Bartender Wenn du referiert von den alten Zeiten vor Corona und so weiter und sofort.

00:24:20: Wie vermeidest du es, dass das nicht so heißt?

00:24:22: Oh Gott!

00:24:22: Der alte Hase lebt in so einer Geschichte... wie viel hat er noch mit mir als jungem Bartender zu tun?

00:24:29: Wie verbindest du dich damit?

00:24:33: Dass man nicht als der Old Man and the Rum dann am Schluss gilt.

00:24:37: Ja deswegen nenne ich mich ja die Old Man & The Rum.

00:24:41: Ich spiele ja mit diesem Element.

00:24:45: Ich werde nächstes Jahr, sechste Jahre alt.

00:24:48: Ich vermute ich werde die nächsten zehn, fünfzehn Jahre weiterarbeiten.

00:24:54: Hoffe ich, wenn ich gesund bleibe, Holz anfassen.

00:24:59: Ich habe da wenig Berührungsängste.

00:25:01: Was ich aber schon merke ist... ...ich war ja auch lange Zeit im Vorstand von Basel Bartender und war in der Funktion des Präsidenten.

00:25:12: Wir hatten zu Beginn die ersten Jahre sehr viele ziele, ambitionierte Ziele auch mit der Industrie.

00:25:17: Auch Ziele die auf eine professionellere Ebene hätten führen sollen oder können.

00:25:25: professionell nicht im Sinne oder mehr im Sinne dass es auch finanziell entlöhnt würde.

00:25:32: das ist ein Gehalt gäbe für Menschen die sich tausende von Stunden in so ne Arbeit investieren.

00:25:40: Aber da habe ich dann auch gemerkt, wir sind ein Verein mit ganz verschiedenen Personen.

00:25:45: Jede Person hat ihre eigenen Interessenwünsche, Bedürfnisse und Probleme.

00:25:52: Auch das alles unter einen Hut zu bringen ist sehr, sehr anspruchsvoll!

00:25:56: Und die meisten unserer Mitglieder bewegen sich altersmäßig zwischen fünfundzwanzig und fünfunddreißig Jahren würde ich jetzt sagen... Und wenn du dann merkst, dass du selber tendierst eher so in die Richtung, dass dich zurückziehen kannst theoretisch.

00:26:15: Dann ist der Klaff da ein großer Unterschied und ich finde die Jungen müssen den Haare ziehen, sagt man bei uns.

00:26:25: Also die Jungs müssen sagen wo es lang gehen soll weil das ist deren Zukunft.

00:26:31: Ich habe meine Vision und ich passe die auch dauernd an, eben dank dem dass ich einen schönen Austausch habe mit vielen meiner Kollegen.

00:26:39: Kolleginnen, ich versuche hin- und wieder die Bars zu besuchen würde gerne öfter hingehen aber ich gehe früh schlafen stehe früher auf ich bräuchte eine Tagesbar.

00:26:51: ja so sind die unterschiedlichen Bedürfnisse vorhanden.

00:26:55: schwierig das unter den Hut zu kriegen.

00:26:57: Aber ist es so?

00:26:59: ist auch noch den Austausch zwischen Generationen gibt.

00:27:02: Wir hatten vor gestern die Diskussion, wie reagiert man auf die TikTok-Generation?

00:27:07: Wie reagiert mal auf soziale Medien, wo jetzt nicht... also ich weiß nicht bist du bei TikTok vertreten?

00:27:13: wahrscheinlich nicht.

00:27:14: und der Konsum von jüngeren Menschen, sag' ich mal bis zu fünfundzwanzig, sagt mir Facebook ist für die älteren, TikTok für die Jüngeren da gibts ja kein Durchlass.

00:27:24: das ist eine volatile Geschichte.

00:27:26: Wie tauscht ihr euch aus?

00:27:28: Bist du noch mit Jungen am Start?

00:27:30: oder sagst du lieber, oh Gott ich gehe dann doch um zwölf nach Hause.

00:27:37: Also es kommt hin und wieder vor dass ich unterwegs bin.

00:27:39: ja also ein Beispiel.

00:27:42: deswegen habe ich diesen Koffer mitgebracht.

00:27:44: einmal im Jahr am fünften Dezember jährt sich die Aufhebung der Prohibitionen in den Staaten.

00:27:52: Fünften december, wurde das Alkoholverbot, das fast vierzehn Jahre lang angehalten hat endlich aufgehoben.

00:28:01: Ein bekanntes berühmtes Datum.

00:28:03: wir haben das viele Jahre hier in Basel zelebriert und weltweit auch in New York gibt es da ganz viele Bars die das zelebrierern wirklich professionell.

00:28:12: Ich habe es dann in meinem eigenen Betrieb dreizehn Jahre lang gemacht mit leider Corona-Pause zwischendurch.

00:28:19: Das sind legendäre Partys, da war immer die Hälfte der Gäste und war ein Barkeeper.

00:28:25: Und natürlich gibt's dann Austausch mit den Jungen.

00:28:27: Und jetzt seit dem letzten Jahr, seit ich keinen eigenen Betrieb mehr habe, versuche ich mit anderen Menschen an dem Abend rumzuziehen um sich ein bisschen schick zu machen.

00:28:36: Deswegen bin ich auch hier nicht verkleidet sondern das ist mein zweites Ich.

00:28:42: Letztes Jahr war ich mit Julia unterwegs, ein paar anderen haben ein paar schöne Bars besucht.

00:28:49: Also immer wenn ich an der Bar bin oder auch in einem Restaurant oder im Hotel oder anderswo wo ich Menschen arbeiten sehe unabhängig des Alters behaupte ich jetzt mal wenn ich sehe die Person legt sich ins Zeug das ist ihr Ding.

00:29:06: Sie hat Spaß dabei und muss nicht irgendwie in Lächeln sich aufzwingen und sagen, danke waren sie da.

00:29:14: Oft kommt man ja in Betrieb rein, man geht da rein öffnet die Tür jetzt als Gast und sagt Hallo!

00:29:20: Und die Leute, die da arbeiten gucken dich nicht mit dem Arsch an aber es gibt viele andere Unterschiede.

00:29:29: Es gibt Leute die legen sich richtig ins Zeug wie ich schon gesagt habe und das schätze ich sehr und das ist völlig altersunabhängig.

00:29:36: Ich bemühe mich sehr darum, hoffentlich niemals sagen zu müssen.

00:29:40: Früher war alles besser.

00:29:41: Das ist ein guter Vorsatz!

00:29:44: Max, zu dir noch mal du hast gerade etwas gesagt was ich sehr spannend finde nämlich das eine Masterclasses und Gastschichten.

00:29:51: Gast schichten dazu muss man natürlich auch die Barkeeper nennen.

00:29:54: wir hatten vorhin kurz im Vorgespräch dass es hier ne japanische Woche gibt in Basel wo's auch viele Gas schichten gab.

00:30:02: Es wird aber nicht mehr so angenommen wie früher, weil das schon sehr inflationär ist.

00:30:06: Was bringen Masterclasses noch?

00:30:07: Ist es ein reines Marketinginstrument um ein Produkt in der Bahn näher zu bringen oder gibt's da auch wirklich spannende Konzepte?

00:30:17: Also tatsächlich bin ich da sogar mit den Außenvertrieblern im Gespräch.

00:30:21: Was zieht bei uns, was zieht nicht?

00:30:23: Baden-Württemberg ist zum Beispiel bis vor einem halben Jahr noch sehr kompetition faule gewesen.

00:30:29: also sprich wenn man eine Masterclass gemacht hat um die Competition an den Mann zu bringen das hat in Stuttgart ja nicht so gezogen.

00:30:37: Wenn du aber Tastings von bestimmten Produkten gemacht hast, Whisky Range, Gin Range, Rum Range.

00:30:42: Jeder ist sofort dabei, jeder hat Lust und was halt auch wirklich das Ding ist, was die Industrie jetzt immer und immer mehr macht, ist einfach Techniken an den Mann zu bringen mit Nitroarbeiten sowie ihr kennt das Spiel alle dementsprechend.

00:30:57: da haben sie dann gemerkt okay wow.

00:30:59: oder um jetzt die DBU noch mit reinzubringen was auch immer sehr gut ankam.

00:31:04: es waren dann Workshops die sich um.

00:31:07: wie, wie organisiere ich mein Leben neben dem Beruf?

00:31:11: Was kann ich machen?

00:31:12: mentale Gesundheit.

00:31:13: Alles solche Geschichten, die sehr wichtig sind.

00:31:15: oder how to be a listed bar?

00:31:18: Wie werde ich eine Bar die sich nicht verstecken muss bei den fifty best sonstigen geschichten?

00:31:24: und das sind halt alle solche spannenden Themen, die immer mehr in dem fokus gelangen sollten finde ich weil es einen dazu zwingt über den tellerrand hinaus zu schauen.

00:31:35: unseres berufs.

00:31:35: unser beruf ist nicht nur oh wir trinken jetzt gin rum whiskey sondern nein wie kann ich am gast besser sein?

00:31:44: Wie kann ich meine mentale gesundheit verbessern?

00:31:46: halt die Fragen, die alle nebenherum noch stattfinden.

00:31:50: Nicht nur das Wissen über das was man verkauft sondern wie man es macht ganz wichtig.

00:31:55: Julia jetzt wissen wir dass.

00:31:56: in der Schweiz ist natürlich etwas anderses mit Alkoholwerbung und Hier ist es, glaube ich ein sehr beliebtes Mittel Masterclasses anzubieten.

00:32:04: Früher waren sie ja immer Stolche unsere vier Spiritosen.

00:32:07: jetzt probiert mal und jeder bekommt so eine Geschichte noch mit.

00:32:10: Ich finde das total inflationär und es bleibt auch irgendwie nichts hängen.

00:32:14: Jetzt wie ist es bei euch in der Blaupause?

00:32:15: Macht ihr solche Veranstaltungen Und wenn ja, organisiert ihr die selber?

00:32:20: oder macht das mit dem Basel Bartender Kontakt ihr dir die Industrie und sagt hier gibt uns mal Einblicke in neue Geschichten, weil ich glaube das was du gesagt hast Nitro war es auch immer klares Eis um einmal nur den einfachsten Level zu nennen.

00:32:36: Das sind ja Techniken.

00:32:37: die kann nicht mehr theoretisch auch im Internet erarbeiten oder von der anderen Barl lernen.

00:32:42: wie sieht die Blaupause sich da?

00:32:44: Wie hast Du dich da positioniert als Geschäftsführerin von der Blau Pause in der Vergangenheit?

00:32:50: Ich

00:32:50: gebe dir da vollkommen recht, dass viele anderen Themen viel spannender sind, mittlerweile viel besser ziehen.

00:32:57: Wenn ich die Blau passen und ich habe mich so ja doch eigentlich schon positioniert das wenn jemand kommt so ich möchte meine Vierchins vorstellen haben wir wenig Interessen.

00:33:07: das können sie an den Messen probieren oder geht vorbei in die eigenen Basis.

00:33:11: was wir machen ist zeigt uns how to taste zum Beispiel mit dem spielt Dosen-Sommelier zusammen, so gearbeitet.

00:33:21: Wir machen Masterclass zum Beispiel im S-Bahre etänische Öle die gar nicht so viele Platz in der Bar haben.

00:33:28: wir kennen Bitters

00:33:28: etc.,

00:33:29: das war wirklich eigentlich... Die Öle kamen gar nicht von der Food Section ob sie sind S-Bar eingeladen?

00:33:35: Die Bar war

00:33:36: so voll

00:33:37: unsere Bau ist klein, sie war extrem voll.

00:33:41: Ich bin jetzt gerade auf Gleis mit einem Physiotherapeuten Zum Beispiel, auch dort wieder.

00:33:46: Wie wärmen wir uns ein vor der Arbeit?

00:33:48: Wir machen... Es gibt genügend Studie das einen Barkeeper heißt also High Pressure Season wie ein Sportler unterwegs ist.

00:33:56: Ein Hochsportler.

00:33:57: Die wärmen sich ein bis zu eine Stunde.

00:33:59: ich kenne es.

00:33:59: Ich habe auch mal Weckampfsport gemacht.

00:34:01: Ich werde niemals nicht aufgewärmt an einem Weckampf.

00:34:05: Wieso machen wir das nicht?

00:34:06: Das geht zehn Minuten lang dann ist man eingewirmt in dem Fall.

00:34:09: Solche Sachen sind viel viel viel spannender und kommen viel besser an.

00:34:15: Und so war ich schon an einem Event von Ihnen.

00:34:17: Ich fahre schon bei euch an einen Event.

00:34:20: Furcht, kurz mal drei Stunden hoch nach Deutschland

00:34:23: Was tatsächlich auch gerade noch so im Kommen ist was ich auch eine sehr spannende Sache finde auch für den Austausch untereinander Auch von der Industrie natürlich gesponsort.

00:34:32: aber das Bars in andere Bars kommen und ihr Konzept vorstellen.

00:34:36: Wir hatten zum Beispiel das Paradiso aus Barcelona da, wir haben am Donnerstag Jungs aus München aus Simherr die Ihr Konzept vorstellen.

00:34:46: Das ist sehr spannend weil du dann halt auch andere Blickwinke von anderen Gastronomen aus anderen Bundesländern wo auch die Mentalität eine andere ist muss man ja ganz klar sagen dass wirklich sehr sehr spannend ist und da kommen auch immer sehr gerne und viele Leute weil sie eben diese Blickwinkel sehen wollen.

00:35:03: Also kann man sagen, dass die Industrie eigentlich lernen muss nicht mehr nur ihr Produkt zu vermarkten sondern auf das Bedürfnis des Bartenders und seiner vielseitigen Welt persönliche körperliche physisch-psychische Begebenheiten einzusteigen.

00:35:21: Das ist ein spannender Ansatz.

00:35:23: Ich finde auch so ein bisschen Innovationen an die Hand geben ganz einfach.

00:35:27: Ich hatte noch nicht einen Zürich, hatte eine amerikanische Birbenmarke.

00:35:35: Ein Paul Seefalle aus Mannheim eingeladen.

00:35:37: das war ganz spannend.

00:35:38: da ging es um die Gestaltung von Speisekarten.

00:35:40: ich finde so was gibt einem viel mehr weil's einem wieder zum Nachdenken bringt und ist sehr schön.

00:35:46: wie oft machst du noch für solche Geschichten mit?

00:35:48: Bist du noch dabei oder sagst du Nehme meine Rumreisen, um mich da vorzubilden und rede lieber darüber.

00:35:55: Du bist ja auch sehr offen mit deinem Old Man and the Rum.

00:35:59: Das ist ja auch eine Lehrveranstaltung.

00:36:01: wenn man dir folgt dann sieht man sehr viel über rum.

00:36:03: Man lernt über rum und rum mit Haar zu kennen.

00:36:06: das ist ja sehr spannend Ist ja auch ne Art zu kommunizieren über sein Wissen?

00:36:12: Ja natürlich also ich arbeite immer noch sehr eng mit der Industrie zusammen.

00:36:18: Ich habe jetzt Arbeit.

00:36:20: Ich habe den Anspruch, ich will unabhängig sein von einzelnen Anbietern.

00:36:24: Deswegen wähle ich meine Ansprechpersonen selber aus.

00:36:29: Ich gehe auf die Importeure oder die Produzenten und Produzentinnen zu.

00:36:40: Leider kann ich es mir nicht leisten, die ganze Zeit zu reisen und vor Ort alle Produktionsabläufe eins-zu-eins kennenzulernen.

00:36:50: habe viele Reisen gemacht würde gerne öfters reisen aber ich muss auch gucken wie das funktioniert.

00:36:56: Aber es wird auch eine Masterclass geben.

00:36:59: Die ist seit einem Jahr in Vorbereitung zum Thema Rum natürlich für die Basel Bartender, die wird es dann in meinem neuen Ort geben.

00:37:09: Sobald ich den eröffnen kann.

00:37:11: dort wird dann Mittwochabend immer Rumtable sein jeden Mittwochs Abend geführt von The Old Man and the Rum

00:37:20: So Basel Stuttgart, wenn ich euch zwei noch mal fragen darf als aktive Barkeeper.

00:37:24: Was verbindet denn die Szene abseits von klassischen Rezepten?

00:37:29: Gibt es einen Austausch?

00:37:31: Du hast vorhin gesagt ihr habt euch jetzt gerade kennengelernt aber das war doch schon irgendwie... Wann habt ihr euch kennengelernet?

00:37:39: Schon ein paar Jahre.

00:37:41: Aber wie ist so der Austausche?

00:37:42: was verbindet dann die beiden Szenen?

00:37:46: Also ich finde aktuell verbindet uns noch viel zu wenig.

00:37:50: Wir haben ein Netzwerk, das kann nicht jede Stadt richtig von sich behaupten.

00:37:55: Wir Baden-Württemberger, Stuttgarter wie auch immer können eine Menge von Basel lernen weil ich bin absolut fasziniert von dem Bargeld und finde es eine fantastische Sache.

00:38:05: also aktuell noch nicht viel gemeinsam.

00:38:07: Ich weiß nicht wie es Julia sieht aber in Zukunft mehr.

00:38:12: Also wenn in zwei Jahren wieder Igeo ist, dann gibt es wieder ein Wettbewerb und vielleicht diesmal sind auch paar Stuttgarter dabei.

00:38:17: Das wäre natürlich eine schöne Geschichte!

00:38:18: Wie weit schaut ihr aus Basel Richtung Norden?

00:38:21: Ich weiß das ist Freiburg um die Ecke Stuttgart.

00:38:25: Gibt's irgendwelche Geschichten wo man sagt hier das Nebar hat auch einen Leuchtturm Charakter dass ist ähnlich wie wir hier im Basel mit berühmten Namen.

00:38:34: oder ist es eher eine Geschichte wo man gesagt ja ne wir bleiben jetzt eher auf uns fokussiert hier in Basel.

00:38:43: Viele machen das sicher so, dass sie sich selber fokussieren.

00:38:51: Es wäre schade, links und rechts überall hinzuschauen nach oben, nach dem Norden nicht nur bis zu euch sondern bis nach Hamburg hoch etc.

00:39:02: Das wäre fatal!

00:39:03: Was halt bei uns ein riesengroßer Unterschied ist... Aufgreifen zuvorhin.

00:39:07: Die Schweizer Industrie ist komplett anders wie die deutsche Industrie, auch mit den Marketing-Büchern und Interessen... unterstützen etc.

00:39:16: Das ist immer ein bisschen schwierig.

00:39:17: Also wenn man sich die Preise anschaut von Schweizer Spiritosen und dann ist ja die Grenze sehr, sehr nahe du kennst dir beide Seiten.

00:39:25: wo ist der spielbarere Unterschied?

00:39:26: Wenn man mal abgesalzt von der Gehaltsstruktur die in der Gastronomie der Schweiz stattfindet.

00:39:32: zu Deutschland was die Produkte anbelangt die Auswahl gibt es da Dinge wo du sagst hey haben wir mehr Glück oder das eine größere Herausforderung für uns?

00:39:42: Also, nehmen wir mal rum.

00:39:44: In Deutschland ist viel einfacher auch aufs Frankreich zu bekommen als den Import in die Schweiz.

00:39:50: Ist mal in der Versuchung das sich einmal zu bedienen und zu sagen na ich organisiere mir was wo siehst du da große Unterschiede?

00:39:59: Wo können wir noch lernen voneinander?

00:40:02: also den größten Unterschied rein rechtlich gesehen sehe ich im Unterschied der Alkoholsteuer.

00:40:09: Die beträgt in Deutschland, so um den Dreherum.

00:40:12: Pro Liter reinen Alkohols also bei hundert Volumenprozent In der Schweiz sind das neunundzwanzig Franken.

00:40:19: Das ist ein beträchtlicher Unterschied.

00:40:21: Also wir sind europaweit in der schweiz etwa an fünfzehnte Position mit der höhe der alkoholsteuer Sind ja natürlich.

00:40:29: die ganzen skandinavischen ländern sind weiter oben.

00:40:33: Ich glaube bei island ist es siebzig oder achtzig Euro pro liter Total gestört, aber dieser Unterschied wenn wir da zurückgehen zum Rom.

00:40:42: Ich bin sehr großer Fan von ungelagertem Rom hochprozentig und den Rom den ich selber importiere der hat neunundfünfzig Volumen prozent um gelagert.

00:40:53: Da bezahle ich für die Alkoholsteuer alleine für die Flasche Zweiundzwanzig Schweizer Franken.

00:40:59: Die Flashe kostet vor Ort sechs Euro Bis das Produkt dann hier ist mit dem Zoll, mit dem Transport und ich bin ein kleines Betrieb.

00:41:07: Ich mache das überhaupt nicht professionell.

00:41:09: Ich importiere das Produkt nicht palettenweise oder kontainerweise.

00:41:13: Ich lasse es mir zuschicken, verzahle es dann bezahle die Alkoholsteuer gut ist, dann bezahl' ich vierzig Franken für die Flasche.

00:41:20: Und das Tragische dabei ist, ist ein super Produkt aber in der Schweiz verkauft sich der ungelagerte teure Rum nicht!

00:41:28: Das Publikum will den Gelagern rum der möglichst noch gesüßt ist.

00:41:33: Ja, okay.

00:41:34: Der Klassiker wie kauft ihr in der Blaupause ein?

00:41:37: Ist es schwierig wenn man über die Grenze blickt und sieht hoff da sind ganz andere Preise möglich, fünfhundert Meter weiter oder sagt ja ne wir blenden das total aus.

00:41:48: wir müssen uns wirklich auf die Schweiz konzentrieren.

00:41:50: gekauft also nicht direkt.

00:41:53: Ich kenne Bars im Bodensee-Raum, die sagen hey wir importieren es selber weil wir gar nicht dran kommen ansonsten an die Ware.

00:42:00: Ist das eine Herausforderung für euch?

00:42:03: Nein also wenn ich in Deutschland arbeiten würden wollen würde ich nach Deutschland arbeiten gehen.

00:42:09: so von dem wegen dem.

00:42:11: aber wir haben die Preise.

00:42:13: wir sind in der Schweiz.

00:42:13: sie haben dafür andere Benefits von dem her.

00:42:16: Was aber ist, wir haben ganz viele tolle Spieldosen auch in der Schweiz.

00:42:20: Ich liebe Fruchtbrände!

00:42:22: Da gehe ich zu meinen Bauern hoch und hol das selber.

00:42:25: Wir haben coole Partner die uns coole Preise auch geben und uns auf Sachen importieren, die wir wollen.

00:42:31: jetzt bei uns in der Blaupause.

00:42:33: Und ich bin mittlerweile so weit zu sagen ja wir haben nicht alles, aber dafür dass was wir haben ist von hier und es cool.

00:42:42: Absolute Obstbrände sind ja ein Aushängeschild der Schweiz, Süddeutschland und auch Österreich.

00:42:48: Ich finde toll wenn Bars Ofsbrände nutzen.

00:42:51: Kerry Corner gab es sehr lange Zeit.

00:42:53: die Blaupause ist ein schönes Beispiel für schöne Ofsbrand Cocktails.

00:42:56: also das ist wirklich eine schöne DNA.

00:42:59: Wie ist das in der Schweiz?

00:43:02: Das Standing Barkeeper und in der Gastronomie zu sein ist so bisschen.

00:43:07: eine finale Frage fast schon Ist nicht immer hoch.

00:43:10: Das liegt nicht daran dass mangelnder Respekt gegenüber der Person, aber auch dem Gastrogewerbe.

00:43:16: Man ist oft Quereinsteiger.

00:43:19: Man hat Herausforderungen und gilt oft als falsch abgebogen.

00:43:27: Es ist so ein bisschen manchmal da sagt weil wir sind sechzig bald auf die Sechzig zu wie du arbeitest immer noch am Bar.

00:43:35: Wie kann man diesen Stellenwert des Barkeepers in der Gemeinschaft und regional stärken?

00:43:42: Ich finde, das hat in den letzten drei Jahren, auch seit Corona, wenn Corona und danach waren alle Bar-Kieper, alle mussten selber machen.

00:43:49: Alle wussten es besser.

00:43:51: durch das aber haben sie auch gemerkt was viel viel Arbeites ist und was es bedeutet gerade in der Barwelt das Schätzen zu dürfen.

00:44:01: In dem her wurde es ein ziemlich viel besser finde ich.

00:44:04: Aber immer wieder aufklären immer wieder damit mit den Leuten sprechen sagen was es alles bedeutet nicht hochnäsig wirken hat einfach wirklich.

00:44:15: ihr kennt also ihr könnt allen sprechen.

00:44:18: was machst du hauptberuflich noch?

00:44:19: ich als junge frage bekommen nach andere fragen gestellt die dann mittlerweile kann ich diese habe ich meine setze die ich beantworte aber einfach immer wieder aufklären mit mit freude darstellen sagen wieso nicht Was gibt es Schönes?

00:44:35: Ich finde auch, ich muss kurz eine Anmerkung machen.

00:44:37: Der neue Baugeist hat vorne immer Berichte und dieses Mal wurden Frauen aus der Basel-Bauwelt portätiert und dürfen genau über dieses Thema ein bisschen was erzählen.

00:44:48: Jetzt reden wir ja gerade über Vernetzung der Städte.

00:44:51: Habt ihr Vernetzung zu den Städten also zur lokalen Politik um das Gastrogewerbe zu stärken.

00:44:59: Es ist leider oft der Trend in vielen Städten, dass man sagt nein man will keine Lautstärke mehr in zu gewissen Zeiten haben.

00:45:07: es werden die Plätze auf den Terrassen reduziert.

00:45:11: Es gibt keine Genehmigungen mehr bis nach zum zwei die Bar offen zu halten.

00:45:15: in vielen Stadtvierteln und das ist eine wirklich lange Liste darf man keine Bar mehr eröffnen.

00:45:22: Seid ihr da als Netzwerke aktiv und sagt, hey wir haben Leute?

00:45:26: Julia du warst ja jetzt auch im Vorstand.

00:45:28: Sagen hier komm lass uns mal mit den Stadtoberen reden.

00:45:32: Wir sind hier schon eine gewisse touristischer Faktor der eine Rolle spielt in Basel.

00:45:38: Wir tun viel für die Stadt oder du lächelst süffisant.

00:45:41: Schießt sich über das Zählen hinaus oder wie ist es?

00:45:45: Wir versuchen sie immer wieder.

00:45:46: Es ist immer ein bisschen schwieriger.

00:45:47: Da hat Markus ein bisschen mehr Kontakt gehabt glaube ich.

00:45:52: Als Verein haben wir keinen politischen Auftrag.

00:45:56: Während Corona, in Basel hatten wir den zweiten Lockdown einen Monat früher als im Rest der Schweiz und ich habe dann versucht die politischen Beziehungen spielen zu lassen oder zu nutzen und wurde aber etwas ausgebremst weil uns die politische Grundlage fehlt als Verein.

00:46:19: Wir haben in den Statuten viele Dinge drin, aber keinen politischen Auftrag.

00:46:24: Und dann habe ich es wieder gelassen.

00:46:29: Auf persönlicher Ebene haben wir uns viele von uns stark gemacht.

00:46:33: Nein, wir haben auch zwei schöne Videos gemacht zum Thema Abstand und Trinken mit Abstand.

00:46:42: Da gab's auch schöne Szenen in der Irrsinnbar bei Pascal.

00:46:48: Da haben wir jetzt schon ein bisschen, aber auf einer anderen Ebene nicht politisch engagiert sondern mehr so um den Publikum aufzuzeigen dass wir die Problematik durchaus ernst nehmen.

00:47:00: Okay Maxi in Stuttgart?

00:47:02: Es ist tatsächlich einzudu für die Zukunft Aber wir wollen da auch noch ein bisschen warten weil wir machen das auch über andere Projekte noch.

00:47:10: Ich mache mit drei weiteren Jungs eine Competition die nennt sich Bar

00:47:14: Wars.

00:47:15: Die funktioniert so, dass man vier Juroren hat zwei Experten und zwei Gäste, zwei stinknormale Gästen die keine Ahnung vom Tuten oder Blasen haben.

00:47:24: Und dann einfach mal sehen, wie Bartender eigentlich arbeiten.

00:47:27: Wie wird diese Arbeit bewertet?

00:47:30: Was steckt eigentlich alles dahinter?

00:47:32: und so versuchen wir tatsächlich den ersten Kontakt zu schaffen was auch über Regio TV tatsächlich berichtet wurde was uns sehr buff gemacht hat weil das eigentlich so ein Thema ist.

00:47:42: Öh Alkohol ja und Wir glauben dass wir die Leute immer mehr damit besämftigen können also nicht besämtigen sondern immer mehr ins Boot holen können.

00:47:54: Dieser politische Weg, ja der ist bestimmt einer der richtigen aber es ist auch ein sehr zäher Weg muss man dazu sagen weil man dann doch eher in der Prioritätenliste etwas weiter unten angesetzt ist.

00:48:05: Deswegen versucht man's mit der eigenen Reichweite und mit der eigenen Lautstärke.

00:48:09: Okay wir sind kurz vom Ende unseres Talks hier auf dem Podium.

00:48:14: eine letzte Frage!

00:48:18: Wir sitzen wieder gemeinsam hier.

00:48:20: was sagt ihr?

00:48:22: Ist Vernetzung echte Veränderung oder ist es eher in einer kleinen Community?

00:48:28: Wo soll die Reise hingehen, was wäre dein Wunsch?

00:48:32: Fangen wir mit dem Herrn als erstes an.

00:48:35: Julia du als Letzte mit Schlusswort Markus.

00:48:39: Mein Wunsch wäre natürlich dass es vorwärts geht auf allen Ebenen.

00:48:44: das Interesse des Publikums soll da sein die Professionalität Der Andaba-Arbeitenden soll gleich bleiben oder besser werden.

00:48:54: Der Austausch untereinander soll dazu natürlich unterstützend wirken.

00:49:00: Ich hoffe, dass wir in zehn Jahren an einem anderen Punkt sind als heute und zwar qualitativ auf einem höheren Level.

00:49:09: Also eine Qualitätsveränderung?

00:49:10: Max!

00:49:13: Da schließe ich mich mal im Vorredner komplett an.

00:49:16: Ich wäre froh, wenn es genau so laufen würde wie es jetzt läuft.

00:49:21: Mehr wär nur die Kirsche auf der Sahne-Torte!

00:49:24: Sehr schön.

00:49:25: und Julia du?

00:49:27: Kann ich mich auch anschließen was Maxi vorhin gemeint hat mit den Verknüpfungen vom Netzwerk.

00:49:34: dass man größer wird das man sich gegenseitig hilft zeigt ja schon wo man hingeht.

00:49:38: damit was ist das Ergebnis ist.

00:49:40: und was ich auch schön finde Man kann gemeinsam Tendenzen, Trends oder auch neue Bedürfnisse erkennen und diese viel besser und viel einfacher ausarbeiten um nicht ein Einzelkampf spielen.

00:49:53: Wir wissen alle Einzelkämpfen ist viel ansteigender zusammen.

00:49:56: Sehr schön!

00:49:57: Dann würde ich sagen den beiden Netzwerken folgen und ich bedanke mich bei Maximilian Koppermann aus Stuttgart Markus Engler hier aus Basel und Julia Scheer, hier aus der Blaupause ebenfalls aus Bavaria.

00:50:11: Vielen herzlichen Dank für die letzten fünfzehn Minuten hat Spaß gemacht.

00:50:14: ich würde sagen wir machen hier eine kurze Pause bis den nächsten zwei Kandidaten hier den Talk übernehmen.

00:50:20: vielen dank auch dem Publikum dass ihr zugehört habt und ich hoffe ihr hattet Spaß mit uns.

Über diesen Podcast

Der Podcast für professionelle Gastgeberinnen und Gastgeber. Die Igeho, die grösste Live-Marketing Plattform für die Hospitality-Industrie in der Schweiz lanciert den monatlichen Podcast "Hosting the Hosts".

Andrin Willi, der erfahrene Gastronomie-Experte und ausgebildete Hotelier, übernimmt die Moderation und Produktion dieses neuen circa 30-minütigen Podcast-Formats. Fernab vom klassischen Tonstudio spricht er mit erfolgreichen Gastgeberinnen und Gastgebern – aus der Gastronomie, der Hotellerie, dem Nightlife, der Gemeinschaftsverpflegung oder der Beratung. Der Podcast wird sich quer über alle Bereiche der Hospitality mit Aktuellem und Trends beschäftigen sowie Veränderungen in der Gastronomie und Hotellerie beleuchten.

www.igeho.ch

von und mit Andrin Willi, Igeho

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